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Grosser Spass für Klein und Gross

goldiwilGuggenmusiken und kleine Narren trotzten an der Kinderfasnacht der beissenden Kälte: Bunt und lautstark zogen sie durch Goldiwil – verkleidet als Tiere, Hexen, Feen, Schlümpfe.

Mit den Altstadt-Mutzen Bern, den Pulswärmern Riggisberg, s’Zähni Steffisburg und natürlich den Goldiguugern Goldiwil führten erstmals vier Guggenmusigformationen den Umzug durch Goldiwil an. Tapfer trotzten die rund 100 Kinder der beissenden Kälte und warfen ihre Konfetti ins Publikum. Dieses stand zwar etwas weniger zahlreich am Strassenrand als in vergangenen Jahren. Beim Platzkonzert beim Volg kam trotzdem Stimmung auf. Aber die Instrumente waren nicht so kälteresistent wie die Aktiven – und so zog der Tross bald weiter zur Mehrzweckhalle. Grosser Spass für die Kleinen Diesmal genossen die maskierten Kinder den wärmenden Tee mit Würstli und Brot besonders. Die kleinen Hexen, Feen, Indianer, Schlümpfe, Tierfiguren und andern Masken wurden von den «Pulswärmern» auf die Bühne geholt und in ihren Auftritt miteinbezogen – das machte allen Spass. Die siebenjährige Marisa Kappeler aus Lenk darf zur Kinderfasnacht immer zum «Schwändigrosi», um teilzunehmen. Das tolle Feenkostüm hat sie von ihrer Mutter, die in Hongkong lebt, bekommen. Die sechsjährige Lea Güdel aus Gurzelen hat mit ihren Eltern schon von ganz klein auf an der Fasnacht teilgenommen und erfreut sich immer wieder an der Guggenmusig. Das Jubiläum vor Augen Die Erst- und Zweitklässler schwirrten als Fledermäuse durchs Publikum. «Sie ist das Tier des Jahres und war seit letztem Herbst Thema in der Schule», begründete ihre Lehrerin Regula Wittwer die «Fledermausinvasion». Erstmals hatten die Goldiguuger ein Abendprogramm organisiert – als Hauptprobe für das 2013 anstehende 100-Jahr-Jubiläum der Eingemeindung Goldi- wils. Alle Thuner Schnitzelbankgruppen werden bei der Kinderfasnacht nochmals auftreten. So waren bereits in diesem Jahr 200 Gäste eingeladen. Während diese Menü und Theaterstück der Organisatoren genossen, wurden im Hintergrund Kapazität, Aufwand und Bedarf an Helfern getestet.Verena Holzer>

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