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Grosses Vertrauen in Betreiber

Der Stadtrat genehmigte gestern Geld für das Kultur- und Kongresszentrum KKThun: Ein Barbetrag von 980000 Franken und eine Abgeltung von 1,73 Millionen. Für die künftigen Betreiber gabs jede Menge Vorschusslorbeeren.

An der Erweiterung des Schadausaals zum Kultur- und Kongresszentrum KKThun wird eifrig gebaut. Gestern schlug zudem der Stadtrat einen weiteren Pflock ein: Er genehmigte die Mitfinanzierung des Betriebs durch die Stadt. Die Thuner Sozialfirma Transfair wird mit der Bieler Eclipse SA das KKThun betreiben (wir berichteten). Dies auf eigene Rechnung – aber eben mit Unterstützung der Stadt. Denn: Das KKThun kann nicht kostendeckend betrieben werden, weil dem Kanton sowie lokalen Kultur- und Kongressorganisatoren spezielle Konditionen zugesichert werden. Der Stadtrat sagte einstimmig Ja zu folgenden Verpflichtungskrediten: Maximal 980000 Franken während der Vertragsdauer von sechs Jahren als Barbeitrag sowie 1,73 Millionen Franken zur Abgeltung für Anlässe mit speziellen Konditionen für die Jahre 2011 bis 2015. «Ein Dream Team!» Dass die Wahl auf Transfair und Eclipse – tätig unter anderem für die Künstlerbörse – als Betreiber gefallen ist, stiess im Stadtrat auf einhellige Zustimmung: «Es ist ein Dream Team, wir kennen sie», sagte Peter Dütschler (FDP). «Wir gehen davon aus, dass die Betreiber das KKThun zum Vorzeigehaus machen. Es freut uns, dass sie aus Thun kommen», betonte Vreni Balmer (SP). Sie stellte aber auch fest, dass das finanzielle Risiko für die Stadt grösser sei als für die Betreiber. «Positiv ist, dass ein Stadtvertreter im Verwaltungsrat Einsitz nimmt und so Einblick in die Bücher hat.» Einzig für den Vertrag mit den Betreibern gabs im Stadtrat gestern vereinzelt Kritik. So fehlte etwa, dass ein allfälliger Gewinn je zur Hälfte an Betreiber und Stadt ginge. Dieser Passus wurde noch eingefügt. Das KKThun soll im Frühling 2011 eröffnet werden.Michael Gurtner>

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