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Grünes Licht für Fusion der Verkehrsverbände

Die beiden Verkehrsverbände Schwarzenburgerland und Region Gürbetal fusionieren. Damit wollen sie ihre Position stärken.

In der Region Bern gibt es viel zu entdecken. Damit die Angebote professioneller vermarktet werden können, schliessen sich nun die Verkehrsverbände Schwarzenburgerland und Region Gürbetal auf den 1.Januar zusammen. Die Mitglieder beider Vereine haben an den ausserordentlichen Hauptversammlungen vom Mittwochabend die Fusion einstimmig gutgeheissen. Die neue Organisation wird Gantrisch Tourismus heissen und für ein gemeinsames Marketing der Regionen zuständig sein. Durch die Fusion sollen Doppelspurigkeiten und Abgrenzungsprobleme vermieden werden. Die Fusion hat auch einen finanziellen Hintergrund. Ab 2010 erhalten die Vereine keine direkten Beiträge des Kantons mehr. Mit der Kooperation folgen sie der kantonalen Tourismuspolitik, die längerfristig eine Verdichtung der touristischen Destinationen anstrebt. Im ganzen Kanton sollen künftig noch fünf Marketingorganisationen tätig sein, und dies in den Regionen Oberland-Ost, Oberland-Mitte, Oberland-West, Bern und Region sowie Jurabogen mit Drei-Seen-Land. Bis zur ersten Hauptversammlung des neuen Gantrisch Tourismus im März nehmen folgende Personen im Übergangsvorstand Einsitz: Bruno Holenstein (Präsident), Ueli Gafner, Heinz Nydegger, Jürg Nyffenegger, Barbara Trachsel, Fritz Marti, Christine Hofer und Hanspeter Liechti. Noch unklar ist, ob Gantrisch Tourismus auch das touristische Angebot des Naturparks vermarkten kann. Wie Holenstein erklärt, sollen im nächsten halben Jahr Gespräche mit den Naturparkverantwortlichen geführt werden. Ein bisheriger lockerer Austausch der verschiedenen Organisationen habe bisher noch zu keinen Resultaten geführt. Die Gemeinden müssen bis Mitte Dezember einem Beitritt zum Regionalen Naturpark noch zustimmen. Die Tourismusbüros in Belp und Schwarzenburg sollen gemäss Holenstein weitergeführt werden. Christian Liechti>

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