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Grünes Licht: Kirchenfeld kann saniert werden

lyssDie Lysser Stimmberechtigten haben, trotz angespannter Finanzlage, Ja zur Sanierung des Kirchenfeldschulhauses gesagt. Besonders die SVP fand, dass sich Lyss dies zurzeit nicht leisten könne.

54,96 Prozent der Lysser Stimmbeteiligten haben Ja gesagt und somit grünes Licht für die Sanierung des Kirchenfeldschulhauses gegeben. Die Abstimmung über den Kredit von 10 Millionen Franken lockte 4077 Bürger an die Urne, was einer Beteiligung von 45,04 Prozent entspricht. 2241 waren für die Sanierung, 1811 Stimmbürger legten ein Nein ein (23 leere und 2 ungültige Stimmzettel). «Ich bin froh», sagte ein erleichterter Andreas Hegg gestern gegenüber dieser Zeitung. Der Lysser Gemeindepräsident sieht im Ja ein Zeichen dafür, «dass wir zu unseren Gebäuden schauen wollen». Unbestritten war der Kredit allerdings nicht – wie auch das Abstimmungsresultat verdeutlicht. Zwar waren sich die Parteien einig, dass das Kirchenfeldschulhaus saniert werden muss, gegen die Höhe des Kredits opponierte allerdings die SVP. Sie störte sich daran, dass das Schulhaus nach Minergiestandard saniert werden soll. Mit dem Argument, Lyss könne sich das nicht leisten, fand die SVP zwar keine Mehrheit. Doch die zahlreichen Nein-Stimmen stehen exemplarisch für die angespannte Finanzlage von Lyss – die Gemeinde muss im nächsten Jahr die Steuern erhöhen. Gemeindepräsident Hegg sagt denn auch: «Es waren im Vorfeld schon gewisse Ängste da.» Aber: «Ich war stets zuversichtlich.» pam/BT Das Ergebnis Ja-Stimmen: 2241 (54,96 Prozent) Nein-Stimmen: 1811 (44,42 Prozent) Stimmbeteiligung: 45,04 Prozent>

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