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Gute Ausbildung, schlechte Resultate

1.-liga-fussballFür Thun U-21 endet die Vorrunde nicht zufriedenstellend. Nach dem 0:2 bei den Alterskollegen von GC überwintert das Team von Cheftrainer Rüdiger Böhm am Tabellenende.

Die Vorrundenbilanz der Thuner U-21-Mannschaft sieht beim Blick auf die Rangliste ernüchternd aus. Von den 15 Meisterschaftsspielen konnten die Thuner nur deren 2 gewinnen: 5:1 in Muttenz und 5:0 in Zofingen, gegen zwei Teams also, welche wie die Thuner ebenfalls ganz am Tabellenende klassiert sind. Der Cheftrainer Rüdiger Böhm will die ungemütliche Lage weder dramatisieren noch beschönigen: «Wir schiessen einfach zu wenig Tore.» Mit ganz wenigen Ausnahmen sei seine Mannschaft in den meisten Spielen das spielerisch bessere Team gewesen. «Aber was die Effizienz betrifft, gehörten wir in der Vorrunde zu den Schlechtesten dieser Liga», begründet der Trainer die aktuelle Situation. Eine andere Aussage des Trainers wirkt daher überraschend: «Die Ausbildungsarbeit mit dem diesjährigen Team ist viel weiter fortgeschritten als zur selben Zeit des Vorjahres.» Speziell betreffe dies den taktischen, spielerischen und auch physischen Bereich, präzisiert Rüdiger Böhm. Ausbildung hat Priorität «Selbstverständlich hätte ich gerne einige Punkte mehr auf dem Konto», sagt der Trainer. «Aber was nebst einer guten Rangierung für mich und unseren Verein auch zählt, ist die Schulung und die Ausbildung der einzelnen Spieler», so Böhm. Deshalb erfreut ihn speziell die Tatsache, dass letzte Saison mit Stephan Andrist (jetzt FC Basel), Andreas Wittwer und Mirson Volina drei Spieler aus dem eigenen Nachwuchs den Sprung in das Kader der ersten Mannschaft geschafft haben. In dieser Saison ist es nicht anders: Kevin Bigler kam bereits dreimal in der Super-League-Mannschaft zum Einsatz, Mathieu Salamand ist der zweite U-21-Spieler, der schon einmal in dieser spielen konnte (gegen Luzern), und mit Jérémy Manière sah man am letzten Samstag gegen Servette ein neues Gesicht aus der U-21-Mannschaft auf der Spielerbank. Heimbilanz verbessern Zur schlechten Platzierung des Böhm-Teams hat in erster Linie die magere Ausbeute vor eigenem Publikum beigetragen. Auf allen drei Unterlagen, sowohl auf dem Natur- wie auf dem Kunstrasen im Lachenareal, wo die Thuner ihre Spiele ausgetragen haben, ehe der Umzug in die Arena Thun erfolgte, wie auch in der Arena selbst, blieben die Thuner sieglos. Drei magere Punkte (Wangen b.O. 1:1, Dornach 2:2 und Schötz 1:1) resultierten aus den sieben Heimspielen. Ärgerlich waren für Böhm und seine beiden Assistenten Gerhard Krebs und Fritz Binggeli insbesondere die Niederlagen gegen Zürich U-21 (2:3), gegen Breitenrain (1:2) und insbesondere gegen Grenchen (0:1). Gegen die Alterskollegen des FCZ fiel das Siegestor in der Nachspielzeit; zu Hause gegen das Spitzenteam Breitenrain standen die Thuner näher am Sieg. Absoluter Tiefpunkt aber war der verlorene Match gegen Grenchen. Ist gar ein Abstieg aus der 1.Liga zu befürchten? Momentan sieht es nicht danach aus, weil am Saisonende nur die beiden Gruppenletzten der drei Gruppen mit den wenigsten Punkten in die 2.Liga interregional relegiert werden. Peter Voegeli>

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