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«Hält man uns für dumm?»

«Güterverkehr nervt Anwohner»; BZ vom 2. November 2009 Ich las leider zum ersten Mal von den Problemen der seit langer Zeit zunehmenden Unannehmlichkeiten der immer länger werdenden Güterzüge zwischen Langenthal und Luzern. Geärgert habe ich mich deswegen schon lange. In Ihrem Bericht heisst es: «Diesmal ist es eine Güterlokomotive mit 5 Wagen.» Das war wohl ungewolltes Schicksal. Denn meistens sind es weit mehr als 15 mit Kies oder Holz beladene Wagen. Kommen wir zu den Vibrationen: Wenn man abends spät oder ganz in der Frühe meint, es könnte ein Erdbeben sein, das die Betten erschüttern lässt, ist es «nur» ein langer, meist sehr langer Güterzug. Die Spätzüge nenne ich schon seit langem «Geisterzüge». Was ist mit den Rissen in den Hauswänden? Dummerweise liessen wir unsere ausbessern und die Front neu streichen. Auch an die weiteren unerwünschten Folgen dieser tonnenschweren Güterzüge hat wohl keiner gedacht: Die Gleise erleiden viel mehr Schaden und müssen strenger unterschottert werden, was wiederum auf das nächtliche, nervenbelastende Konto der Anwohner geht. Als es die VHB noch gab, wurde man über solche nächtlichen Überlärm-Attacken höflich informiert und war darauf vorbereitet. Das letzte Mal aber schrak ein 8-jähriger Junge weinend aus dem Schlaf auf, weil er meinte, ein Bagger reisse sein Heimathaus ab. Ein Kind kann seelische Schäden von solch nicht angesagten lärmbetäubenden Nachtarbeiten davontragen. Warum sagt jemand von der BLS, sie seien nicht zuständig für Reklamationen? Weiss denn von denen keiner, wer ihnen Benutzungsgebühr bezahlt? Hält man uns für so dumm? Das ist ein massiver Affront. Johanna HoltMadiswil >

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