Zum Hauptinhalt springen

hallenhockey

Der Steffisburger Florian Feller ist U-21-Europameister im

1992 hatte zum letzten Mal eine Schweizer Auswahl den EM-Titel gewonnen. Trainiert wurden die U-21-Junioren damals von Paul Schneider. Weil die aktuelle Nationaltrainerin Otti Bombitzky krankheitshalber auf die Reise nach Tschechien verzichten musste, sprang Schneider kurzfristig ein – und die Schweiz wurde erneut Europameister. Beide Coaches sind bekannte Gesichter – zumindest für den Steffisburger Florian Feller. Während der Landhockeysaison im Sommer, die der 20-Jährige beim NLA-Klub HC Olten bestreitet, wird er von Schneider trainiert. Die Hallenhockeymeisterschaft während der Wintermonate absolviert der angehende Gebäudetechniker mit dem HC Steffisburg in der NLB. Die Trainerin beim Thuner Vorortsklub: Otti Bombitzky. Überraschender Titelgewinn Der Erfolg der Schweizer in Prag überrascht. Als Favoriten wurden andere gehandelt, insbesondere Polen und Österreich. Doch das Schweizer Nationalteam besiegte sowohl Polen (im Halbfinal mit 5:3) wie auch Österreich im Finalspiel. «Im Vorfeld der EM haben wir vier Testspiele gegen die Österreicher ausgetragen – und alle verloren», sagt Feller. Doch bereits beim 2:2-Unentschieden in der Vorrunde hatten die Schweizer Lunte gerochen, und im Finalspiel setzten sie noch einen drauf. Florian Feller war es, der die Schweizer mit dem 1:0 auf die Siegstrasse brachte. Am Ende resultierte ein ungefährdeter 4:1-Triumph. «Der grösste Erfolg in meiner Karriere», so Feller. Er habe während des ganzen Turniers sehr konstant gespielt. Insgesamt steuerte er fünf Tore zum Schweizer Titelgewinn bei. Zeit zum Feiern blieb ihm aber nur kurz. Bereits gestern Montag drückte Florian Feller wieder die Schulbank. Raphael Hadorn>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch