Zum Hauptinhalt springen

Hamschter in der Brasserie – magisch

interlaken«Wo sind die Hamschter», rief Wirt Piet Swenker am Donnerstagabend in der Brasserie 17 in die Menge hinaus. Lori Zurbuchen (Schlagzeug), Erwin Glaus (Bass), Aendu Joliat (Gitarre, Gesang), Cindy von Allmen-Bigler (Gesang) und

Man nehme ein paar Powerchords, unterlege das Ganze mit dem typischen Viervierteltakt, verzichte auf Breakdowns und schnelle Tempiwechsel und garniere das Ganze mit berndeutschem Gesang. Das Ergebnis: waschechter und unverfälschter Mundartrock aus dem Oberland. Auf der Setlist standen am Donnerstagabend fast ausschliesslich Eigenkompositionen, die alle aus der Feder der beiden Gitarristen Ben von Allmen und Aendu Joliat stammen. Hamschter spielten quer durch ihr üppiges Repertoire. «Bächli», ein uralter Song aus dem Jahr 1985, der hardrockige Lovesong «Mach mi a» oder auch der Titelsong ihres gleichnamigen Albums «Rand vom Wahnsinn» fanden beim Publikum gleichermassen begeisterten Anklang. Beim Refrain ihres Songs «Verdammt weh» aus ihrem aktuellen Album «Rand vom Wahnsinn» ging es um Herzschmerz und Sehnsucht: Wen i di nümm cha gseh – äs tuet so verdammt so verdammt weh. Keine Abrechnung mit der verflossenen Liebe, sondern Balsam für alle von Liebeskummer geplagten Seelen. Am 14.11.2014 steht das 35-jährige Bandjubiläum an. Die ersten Aktivitäten sind bereits angelaufen. «Das ist ein magisches Datum, und die ganze Welt soll wissen, dass Hamschter 35 Jahre rockt. Und vielleicht schaffen wir es bis dahin auch zu mehr Airplays in den Radios», so von Allmen. Auch wenn sich von Allmen eine stärkere Präsenz bei «Radio BeO» wünscht, gehören Hardrock und Heavy Metal definitiv nicht zu den Themenstreams des Regionalsenders. Dies bestätigte auf Anfrage Martin Muerner, Sendeleiter bei Radio Berner Oberland. Muerner: «Zu hart» «So sehr wir Hamschter und ihre Musik schätzen, der harte Stil passt schlichtweg nicht in unser Tagesprogramm-Konzept», so Muerner. «Auch Bands wie AC/DC oder Whitesnake bleiben bei Radio BeO im Tagesprogramm aussen vor. Sobald Hamschter aber eine neue CD herausgibt, werden wir Musik und Band im BeO in unserer Special-Interest-Sendung bringen, so, wie wir dies mit anderen Bands auch machen. Aus diesem Grunde ist Radio BeO derjenige Schweizer Privatradiosender, der am meisten Schweizer Musik spielt.» Uwe Melzer>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch