Zum Hauptinhalt springen

Harsche Kritik vom Professor

mopacAuch der Arbeitsmarktexperte Thomas Geiser geht davon aus, dass die an den Euro gekoppelten Löhne der Verpackungsfirma aus Wasen missbräuchlich eingeführt worden sind.

In ihrem Kampf gegen Löhne, die an den Eurokurs gekoppelt sind, bekommt die Gewerkschaft Unia Schützenhilfe von prominenter Seite. Eine Unterstützung, die ihr im Kampf gegen die Massnahme, wie sie die Mopac aus Wasen eingeführt hat, nur recht sein kann: In einem Gutachten kommt Thomas Geiser, Professor für Arbeitsrecht an der Hochschule St.Gallen, zum Schluss, dass die von Mopac-Chef Rainer Füchslin in Gang gesetzten Anpassungen in den Arbeitsverträgen nicht rechtens seien. Das schreibt der «SonntagsBlick» in seiner gestrigen Ausgabe. Gar eine Entschädigung? Laut der Zeitung kritisiert Geiser zum einen, dass die Mopac gesetzlich vorgegebene Verfahrensvorschriften nicht beachtet habe. Die Firma habe sich weder an Konsultationsfristen gehalten noch sensible Auskünfte zum Geschäftsgang offengelegt – darüber hinaus sei die neue Lohnvereinbarung auch deshalb widerrechtlich, weil sie nur eine Beteiligung am Verlust vorsehe. So übertrage sie das Betriebsrisiko «in unzulässiger Weise auf die Arbeitnehmer». Für Geiser müssten die Angestellten nun sogar entschädigt werden, «möglicherweise mit bis zu sechs Monatslöhnen», so der «SonntagsBlick» weiter.skk>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch