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Heiligabend im Terminal

FlugverkehrDas Winterwetter hat im Flugverkehr Frankreichs und Belgiens ein Chaos angerichtet. Tausende mussten in den Terminals übernachten.

Ganze Familien mussten auf dem Pariser Grossflughafen Charles de Gaulle in Feldbetten schlafen, weil ungefähr 400 Flüge wegen Mangels an Enteisungsmittel gestrichen worden waren. Airline-Mitarbeiter brachten Essen und Getränke sowie Geschenke für die Kinder. Die meisten der Gestrandeten äusserten sich resigniert oder verbittert. Viele hatten sich mit ihrer Lage abgefunden und versuchten, das Beste daraus zu machen. «Alles, was uns jetzt noch fehlt, ist ein heisses Bad», meinte eine Französin, die mit ihrer Familie eigentlich das Weihnachtsfest im sonnigen Süden verbringen wollte. Der zweite Pariser Grossflughafen, Orly, hatte über die Feiertage eine weitgehend ungestörte Flugabfertigung. Dort sind die Airlines nach Radioangaben selbst dafür zuständig, genügend Enteisungsmittel vorrätig zu haben. Am Charles-de-Gaulle-Airport hatten die Betreiber offenbar nicht genug davon gelagert. Da in Frankreich der grösste Glykol-Hersteller zurzeit bestreikt wird, musste es aus dem Ausland importiert werden. Auch in Brüssel mussten rund 500 Passagiere Heiligabend auf dem Flughafen verbringen. Die belgische Hauptstadt erlebte den heftigsten Schneesturm seit 1964.sda>

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