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heinrich gartentor als festredner

Die Vernissage Regierungsrat Franz Enderli begrüsste über 200 Personen. Das «lagoa azul» Bossa-Trio (Gosteli, Goetz, Schönenberger) bereicherte die Vernissage-Feier musikalisch und ganz gross – eindrücklich – trat die Alphornbläser-Grossformation Berner Oberland Ost auf. Gastredner war Heinrich Gartentor, Kulturminister a.D. Er ging dabei auf das Ausstellungsmotto «Blausee» ein, schwenkte immer in Nebengedanken ab wie Weihnachten, Brienzlige statt Forellen und der Abächerli Giswil. Also – Gartentor steht mehr auf Brienzligen als Forellen und Giswil kenne man wegen dem Abächerli und in 267 Tagen sei wieder Weihnachten. Weihnachten gebe es seit 1170. «Viele Leute sind fröhlich , wenn sie an Weihnachten denken», so Gartentor. Aber letztes Jahr, als die Feiertage auf allgemeine Freitage fielen, machte das traurig, stellte der Redner fest. «Da waren viele Leute traurig, wie das Meitschi vom Blausee. Er fasste die Blausee-Sage zusammen, wonach der See seinen Namen trägt: Nachdem der Schatz vom Blausee-Meitschi beim Heuen abgestürzt war, trauerte es am und auf dem See, bis es eines Tages samt Schifflein im See versank. Dessen Wasser ist seitdem blau - so blau, wie die Augen des unglücklichen Mädchens. Gartentor sinniert, wie die Ausstellung wohl hiesse, wenn der Blausee nicht mehr blau wäre. Nachdem Gartentor allen viel Kunst, gute Begegnungen, viele glückliche Gesichter, viel Freude und schöne Weihnachten gewünscht hatte, setzte er nach dem Applaus noch einen drauf: «und denkt daran: Brienzlig kaufen. Und noch was: Nicht nach 22 Uhr Blockflöteln, sonst hat euch der Nachbar am Schlawittchen wegen Nachtruhestörung.»bre>

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