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Höfens verpasste Chance

UnihockeyDie Frauen des UHC Höfen haben es verpasst, mit einem Sieg über den Strich zu klettern. Das Spiel gegen Burgdorf ging nach Penaltyschiessen 3:4 verloren.

Den Blick auf die Rangliste sparen sich Höfens Frauen in dieser Woche besser. Statt Burgdorf nach dem Direktduell zu überholen, liegen die Höfnerinnen in der Swiss Mobiliar League weiterhin unter dem Strich – und laufen Gefahr, das Playout bestreiten zu müssen. Viel Neues war im Derby von Höfen nicht zu sehen. Sie hielten mit den Gegnerinnen mit, waren in den ersten vierzig Minuten eher die bessere Equipe und scheiterten einmal mehr an der Effizienz. «Das ist bei uns ein Dauerbrenner», sagt Trainer Markus Mani und trauert den verpassten Chance nach. «Unter dem Strich bleibt die Erkenntnis, dass wir dieses Spiel hätten gewinnen müssen. In der regulären Spielzeit – ohne Wenn und Aber.» Weil die Tore in den beiden ersten Dritteln nur spärlich fielen, war das Spiel für die Zuschauer nicht sehr attraktiv. Die Entschädigung für das Verweilen kam im dritten Abschnitt. Monika Egli lancierte in der 50.Minute das Schlussfeuerwerk. Ideal bedient von Sandra Hadorn, gelang dem Höfner Teamcaptain das 2:1. Danach war die Nervosität spürbar, erst recht nachdem Hadorn zwei Minuten später einen Solovorstoss wagte, den Ball zu Ursina Baumann hinüberlegte – und diese statt ins leere Tor an den Pfosten traf. Im Gegenzug erzielte Burgdorf das 2:2. Die Schlussminuten waren schliesslich ein Familienduell. Burgdorfs Captain Sarah Cattaneo traf in der 56.Minute zum 2:3. Dessen Schwester Nadia sollte später für Höfen das Tor verfehlen. Höfen zeigte dennoch Moral, glich durch Baumann aus und rettete sich in die Verlängerung. Dort suchten beide Teams das siegbringende Tor. Nadia Cattaneo hatte den Matchball gleich zweimal auf dem Stock, auch Vera Meer scheiterte mit ihrem Abschlussversuch aus nächster Nähe. Über Sieg und Niederlage musste das Penaltyschiessen entscheiden. Für Höfen waren die ersten beiden Spielerinnen erfolgreich, was nicht reichte, weil Burgdorf viermal ins Netz traf. Mani gibt nicht auf Neue Erkenntnisse konnte Trainer Markus Mani durch die knappe Niederlage nicht gewinnen. «Es hat sich einmal mehr bestätigt, dass wir nahe dran sind», sagt er. Der Trainer ortet zudem noch Potenzial. Aus diesem Grund wird er auch in der nächsten Saison an der Bande Höfens stehen, seit einer Woche hat er zudem mit Matthias Gafner einen kompetenten Assistenten erhalten. «Jetzt, in dieser Phase, aufzuhören, wäre nicht fair», sagt der Trainer. Stephan Dietrich>

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