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Höhener kommt, Morant vor dem Debüt

EishockeyFür das Heimspiel gegen Gottéron kehrt Philippe Furrer wohl in die Aufstellung des SC Bern zurück. Für die kommende Saison stossen die Verteidiger Martin Höhener und Johann Morant zum SCB – Letztgenannter dürfte schon heute zum Einsatz kommen.

Der SC Bern befindet sich 2011 auf einer Achterbahnfahrt: Auf ansprechende bis gute Leistungen (Lugano, Servette) folgen uninspirierte und fahrige Darbietungen (Ambri, Davos). So kritisch Larry Huras den Auftritt in Davos am Sonntag nach Spielschluss noch eingestuft hatte («Meine Mannschaft war von A bis Z schlecht»), betrachtete er das Gastspiel gestern nach dem Training aus einem positiveren Blickwinkel: «Wir haben nicht so schlecht gespielt und verzeichneten ungefähr gleich viele Schüsse wie Davos.» Der Trainer ergänzte, beinahe sämtliche NLA-Teams seien zurzeit auf der Suche nach Konstanz – und dachte dabei auch an den heutigen Gegner Gottéron. Das Wechselspiel Sieg/Niederlage jedenfalls hat bei Freiburg in diesem Jahr einwandfrei «funktioniert». Im Hinblick auf das Zähringerderby muss Larry Huras in der Abwehr neuerlich umdisponieren. David Jobin verdrehte sich in den Schlussminuten der Partie in Davos nach einem Check das Bein und dürfte den Bernern «ein paar Wochen» (Huras) fehlen. Neben dem Jurassier sind mit Martin Stettler, Andreas Hänni (beide Hirnerschütterung), Dominic Meier (Aufbautraining) und Kevin Fey (Schlüsselbeinbruch) vier weitere Verteidiger rekonvaleszent. Dafür wird Philippe Furrer in die Aufstellung zurückkehren. Der 25-Jährige verpasste ebenfalls einer Hirnerschütterung wegen sieben Spiele, letztmals war er am 21.Dezember 2010 im Heimspiel gegen den heutigen Gegner im Einsatz gestanden. «Ich will unbedingt spielen», erklärt Furrer. Physisch sei er noch nicht auf dem gewohnten Level, «deshalb werde ich versuchen, möglichst einfach und solid zu spielen». Furrers Rückkehr entlastet die dezimierte Abwehr in Anbetracht des zeitgleichen Ausfalls von Jobin natürlich nur bedingt. Huras nimmt die Situation mit Humor. «Mich selbst kann ich nicht nominieren, ich würde das Ausländerkontingent belasten.» Schmunzelnd ergänzt der Trainer, er habe drei Kandidaten für die Berner Abwehr notiert: «Bruno Steck, Sven Leuenberger und Ruedi Nideröst.» Die ehemaligen NLA-Verteidiger treffen sich einmal pro Woche in der Postfinance-Arena zum Plauschspiel. Mehr Breite in der Abwehr Der SCB hat gestern auch zwei ernsthafte Verpflichtungen für die Abwehr kommuniziert: Der 30-jährige, 32-fache Nationalspieler Martin Höhener von Vizemeister Servette hat beim SCB einen Vertrag bis Ende der Saison 2012/2013 unterschrieben. «Er verfügt über viel Routine und kann trotz seiner Grösse auch spielerische Akzente setzen. Martin wollte eine Luftveränderung und wird gut zu uns passen», sagt Sven Leuenberger. Johann Morant vom NLB-Leader La Chaux-de-Fonds wechselt für eine Saison nach Bern. «Er ist ein robuster Spieler, dessen Checks die Gegner auch wirklich spüren. Ich bin überzeugt, dass er den Schritt in die NLA schaffen kann», erklärt der Sportchef. Seine Qualitäten wird der 24-Jährige womöglich bereits heute unter Beweis stellen können: Aufgrund des personellen Engpasses in der Abwehr wurde Morant mit einer B-Lizenz ausgestattet und dürfte gegen Gottéron im SCB-Dress debütieren. Nach den zwei Zuzügen stehen bei den Mutzen für die nächste Spielzeit neun Verteidiger unter Vertrag. Der Ausbildungskontrakt mit Kevin Fey läuft aus, Justin Kruegers Zukunft in Bern ist in Frage gestellt. Die Verpflichtung Morants schliesse einen Verbleib Kruegers aber nicht automatisch aus, sagt Leuenberger. Reto Kirchhofer>

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