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«Ich akzeptiere meine Rolle»

Dominic Forget, der beste Skorer in der NLB, trainiert mit dem SC Bern. Zum Einsatz wird er im Final aber nur im Notfall kommen.

Dominic Forget trägt im Training mit dem SC Bern jeweils ein rotes Shirt, das die Reservisten von den für den Einsatz im ersten Finalmatch gegen Servette vorgesehenen Spielern unterscheidet. Die Rolle des Überzähligen ist für den Kanadier eine ungewohnte, denn beim EHC Visp war er in dieser Saison die überragende Figur. Forget buchte für den Walliser Klub in 61 Partien 55 Tore sowie 76 Assists und war in der NLB sowohl in der Qualifikation als auch in den Playoffs der beste Skorer. Zudem stellte er gegen die GCK Lions einen Weltrekord ein, indem er bereits nach 5 Sekunden für das 1:0 sorgte. Beim SCB ist die Situation eine ganz andere. Der Playoff-Finalist verfügt mit Jean-Pierre Vigier, Brett McLean, Travis Roche, Simon Gamache und dem derzeit verletzten Lee Goren über fünf weitere Ausländer, von denen nur vier eingesetzt werden können. SCB-Coach Larry Huras bezeichnet Forget als «weitere Waffe in der Garderobe» und attestiert ihm grosse läuferische Qualitäten, viel Spielübersicht und gute Hände. Trotzdem sagt Huras: «Wir haben ihn für den Notfall geholt. Wenn alles gut läuft, wird Forget nicht zum Einsatz kommen.» «Ich fühle mich geehrt» Dominic Forget, der in Visp noch einen weiterlaufenden Vertrag hat, lebt mit seiner Familie (viereinhalbjähriger Sohn und drei Monate alte Tochter) in Sierre. Für die Dauer des Playoff-Finals wohnt er nun in einem Berner Hotel. «Ich fühle mich geehrt, dass ich diesem SCB-Team angehöre und akzeptiere meine Rolle als Ersatzspieler. Nach einer Woche Pause trainierte ich zum ersten Mal in der Postfinance-Arena und fand das grosse Stadion schon sehr beeindruckend», sagt der 29-jährige Stürmer, der im Schnitt über zwei Skorerpunkte pro NLB-Partie erzielte. Dennoch ist sich Forget bewusst, dass er im Playoff-Final gegen Servette bloss als «Notnagel» zum Einsatz kommen dürfte. «Das ist mir klar, aber selbstverständlich würde ich gerne spielen. Ich bin jedenfalls bereit, dem SCB zu helfen, wenn es nötig ist», sagt der Frankokanadier. ar/rh >

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