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«Ich bin enttäuscht»

Zugs Flügelstürmer Björn Christen war mit seiner Leistung bei der

«Bei uns fehlten mit Josh Holden und Damien Brunner zwei sehr wichtige Spieler, aber dennoch wäre für uns gegen den SCB mehr dringelegen», meinte der 30-jährige Routinier kritisch. «Ich bin von unserer Leistung enttäuscht, weil keiner in unserem Team in der Lage war, Verantwortung zu übernehmen», fand der Routinier. Allerdings attestierte Christen dem Meister «eine sehr solide und defensiv überzeugende Leistung». Dass sich der SCB für die 1:4-Niederlage zum Saisonauftakt gestern revanchieren konnte, schrieb der Zuger «auch dem guten und erfolgreichen SCB-Powerplay» zu. Ein starkes Comeback Nach einer mehr oder weniger missratenen Saison 2008/09, in der Christen auch von zahlreichen Verletzungen gebremst wurde, schaffte der ehemalige SCB-Stürmer in der letzten Spielzeit ein gelungenes Comeback, und er realisierte in 50 Qualifikationspartien 34 Skorerpunkte (14 Tore, 20 Assists). Der Auftakt in seine bereits 15. Saison in der National League A verlief für Björn Christen einmal mehr durchzogen. Wegen einer Bauchmuskelzerrung verpasste der Mann mit der Dressnummer 7 bereits wieder sechs Spiele. «Ich fühle mich aber gut und hoffe, dass wir nach den zwei Niederlagen gegen Davos und den SCB schnell wieder zum Erfolg zurückkehren.» Schon drei Meistertitel Björn Christen schaffte den Sprung in die NLA als hochtalentierter SCB-Nachwuchsspieler bereits im Alter von 16 Jahren. Und der läuferisch und stocktechnisch starke Flügelstürmer wurde in der Saison 1996/97 vom damaligen Cheftrainer Brian Lefley in 15 Partien eingesetzt. Im Frühjahr 1997 durfte Christen mit den Stadtbernern, die er nach fünf Saisons Richtung Davos verliess, auch bereits seinen ersten Meistertitel feiern. Und auch mit Davos wurde er in seiner ersten Spielzeit Schweizermeister. Unter Trainer Arno Del Curto reichte es in der Lockout-Saison 2004/05 zum dritten persönlichen Titelgewinn. Jetzt spielt Christen bereits seine fünfte Saison für den EV Zug – der Berner hätte gegen eine weitere Meisterfeier nichts einzuwenden.René Hug >

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