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«Ich habe noch nie Mixed gespielt»

Diese Zeitung stellt jeden Tag einen Protagonisten des Gstaader Tennisturniers vor: heute Michail

Welcher Spieler aus der Tennisgeschichte wäre Ihr Lieblingsdoppelpartner? Michail Juschni: John McEnroe; er ist ein toller Unterhalter und verfügt über eine spezielle Persönlichkeit. Er hat dem Tennissport viel gebracht. Mit welcher Spielerin aus der Tennisgeschichte würden Sie gerne ein Mixed bestreiten? Es gibt viele gute Russinnen, da möchte ich keine bevorzugen. Aber ganz ehrlich: Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie Mixed gespielt – ich weiss gar nicht, wie das geht. Welche Schlagzeile über Sie hat Sie am meisten gefreut? Ich verfolge nicht genau, was über mich geschrieben wird. Mir ist aber wichtig, nichts Privates preiszugeben, denn es gibt in Russland nicht viele Tennisjournalisten, denen ich vertraue. Welche Regel im Tennissport müsste Ihrer Meinung nach geändert werden? In letzter Zeit wurden einige gute Anpassungen vorgenommen, das Doppel wurde attraktiver und für die Einzelspieler verträglicher gemacht. Ich würde nichts Grundlegendes ändern, aber vielleicht wäre es gut, auch im Einzel bei 40:40 das Game mit dem nächsten Punkt zu entscheiden. Und man könnte das Tiebreak bei 5:5 austragen. Viele verstehen nicht, weshalb einige Sätze bis 7 gehen. Was war Ihre erste Reaktion, als Sie realisierten, was John Isner und Nicolas Mahut in Wimbledon vollbrachten? Mein Zweitrundenmatch wurde deswegen um einen Tag verschoben. Isner war nach dem Spiel platt, aber für den Tennissport war es gute Werbung. Das funktioniert allerdings nur einmal.In Zukunft sind lange Partien nichts Besonderes mehr. Welches ist Ihr liebster TV-Sport? Kein bestimmter. Ich schaue vor allem wichtige Events wie die Fussball- und die Basketball-WM. Was halten Sie von Andre Agassis Biografie «Open»? Sie war eine perfekte PR-Aktion. Ich denke, er hat einen interessanten Einblick gewährt. Nehmen wir an, Sie hätten einen Wunsch frei: Welchen Schlag welches Spielers würden Sie in Ihr Spiel aufnehmen? Auf jeden Fall einen Service, ob jenen von Andy Roddick, John Isner oder Ivo Karlovic, ist egal. In welcher Sportart würden Sie Rafael Nadal und Roger Federer am liebsten herausfordern? Keine Ahnung. Sage ich Schwimmen, ist vielleicht Federer besser, sage ich Boxen, ist eventuell Nadal stärker als ich. Gstaad ist eine Feriendestination. Wohin verreisen Sie am liebsten? Als Tennisprofi kannst du nur im November richtig Ferien machen. Ich versuche jeweils, einen Ort zu finden, an dem es warm und der von Moskau aus gut erreichbar ist. Ägypten und die Malediven haben mir bisher gut gefallen. Mit welchem Prominenten würden Sie gerne für eine Woche die Rollen tauschen? Mit dem russischen Milliardär Roman Abramowitsch. Dann könnte ich mit dem Helikopter fliegen, seine Jachten benutzen und Spiele des FC Chelsea sehen. Aber nach einer Woche hätte ich von diesem Leben definitiv genug.Interview: ar>

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