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IGA: Wenig Tänzer

InterlakenAm Tanznachmittag zum Ende der IGA 2011 mit den Mostosi Brothers waren nur wenige Besucher interessiert. Robert Grau und der neue IGA-Präsident Daniel Künzler zogen eine erste Bilanz.

«Letztes Jahr kamen zum Tanznachmittag der Interlakner Gewerbeausstellung (IGA) noch etwas mehr Besucher, weil wir dazumal Raclette anboten. Auch das schöne Wetter heute Sonntag spielt eine Rolle», erklärte Spycher-Chefin Marianne Gehri am Nachmittag. Denn nur gerade drei ältere Paare, die sich angeregt unterhielten, waren gegen 15 Uhr im Spycher anzutreffen. Die Mostosi Brothers Martin und Lorenzo spielten vor überwiegend leeren Stühlen Evergreens in deutscher und englischer Sprache, zu denen es sich sehr gut tanzen lässt. Mit Songs wie «Sommer in der Stadt», «Der Junge mit der Mundharmonika», «San Francisco» oder «Atlantis» versuchte das beliebte Duo, weitere Gäste aus dem Trubel der Ausstellung ins Dancing und auf die Tanzfläche zu locken, was ihnen mit der Zeit auch gelang. Weniger Besucher als 2010 «Die genauen Besucherzahlen liegen noch nicht vor. Nach meiner Einschätzung liegen sie heuer etwas unter den Zahlen von 2010», erklärte der scheidende IGA-Präsident Robert Grau, der sich in seinem Büro auf das Ende der Ausstellung um 18 Uhr vorbereitete. 2010 waren über 7000 Eintritte gezählt worden. Er sei nun froh, die Organisation der IGA loslassen zu können und in Daniel Künzler einen Nachfolger gefunden zu haben, der diese Arbeit seriös erledige. «Künzler muss diesen Job nun nach eigenen Ideen machen», bemerkte Grau. Daniel Künzler, Rechtsanwalt in Interlaken, sagte am Telefon über seine neue Aufgabe: «Ich habe nicht vor, das Rad neu zu erfinden. Wichtig ist mir, an Bewährtem festzuhalten, dass die Gewerbler von der Infrastruktur optimal profitieren und die IGA für die Besucher noch attraktiver wird.»Monika Hartig >

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