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Im Dialog mit dem Küchenchef

GastronomieIm Hotel Seepark in Thun können die Gäste einem GaultMillau-Koch über die Schultern schauen und in der Küche essen.

Kulinarisch interessierte Gruppen von vier bis zehn Personen finden im Seepark ein neues Angebot, den «Chef’s Table». Jeden Freitag ab 18.30 Uhr können sie während gut drei Stunden zuschauen, wie Seepark-Chefkoch Bruno Marthaler und seine Brigade ein Dreigang-Menu zubereitet. Die Gäste können Fragen stellen, sich gegenseitig austauschen und Insider-Tipps erfahren. Passend werden Weine aus der von Schweizer Gewächsen dominierten Karte kredenzt. «Die Gäste erhalten so einen lebendigen Einblick in das Werken und Wirken in einer 14-Punkte-GaultMillau-Küche», erläutert Hoteldirektor Urs Bircher. Als krönendem Höhepunkt des Abends kommt die Gruppe selbstverständlich in den Genuss des präsentierten Menus. Ohne Rahm und Butter Regionale und biologisch angebaute Produkte und Erzeugnisse prägen das Angebot der Seepark-Küche. Bruno Marthaler trumpft mit frischen mediterranen Gerichten, viel Fisch und insgesamt besonderen Gaumenfreuden auf. Der Seepark-Küchenchef zu seiner Küchenphilosophie und zum neuen Angebot: Was ist das Besondere an der Küche im Seepark? Bruno Marthaler: Es ist eine mediterrane, saisonale und leichte Küche, die zumeist aus regionalen Basisprodukten besteht und wenn möglich auf Rahm und Butter verzichtet. Olivenöle und verschiedene Meersalze sorgen für die Raffinesse. Welches ist Ihre ganz persönliche Spezialität? Vor allem im Sommer ist es «outdoor Cooking»: Auf offenem Feuer bereite ich ein vier- bis fünfgängiges Menü zu – zum Beispiel Chicken Hulli Hulli im Erdofen, typisch für die Südsee. In der kühleren Zeit gibt es das Huhn von mir auch aus einem normalen Indoor-Ofen. Welchen Küchenduft haben Sie am liebsten in der Nase? Frisch gegrilltes und mariniertes Fleisch, Fisch oder mediterranes Gemüse. Der Duft einer schönen Grillglut vom Holz der Buche oder Birke, vermischt mit dem verfeuerten Holz eines alten Rotweinfasses. Wann wussten Sie, dass Sie Koch werden wollen? Nach diversen Schnupperlehren als Automechaniker, Schreiner und Elektriker hatten wir in der Schule Hauswirtschaftsunterricht. Der Unterricht hat meine Leidenschaft fürs Kochen geweckt und mit 14 Jahren half ich an den Wochenenden und während den Ferien in meinem späteren Lehrbetrieb in der Küche, um Taschengeld zu verdienen. Was möchten Sie mit dem Chef’s Table auslösen? In erster Linie soll es ein unkomplizierter Abend unter Freunden werden, wo gelacht und gefachsimpelt wird. Nebenbei gibt es gutes Essen und Wein. Der Gast soll inspiriert und mit einem Lächeln auf den Lippen nach Hause kommen und sich lange an einen genialen Abend erinnern.pdwww.seepark.ch>

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