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Im Kreis der Grössten

Micha Jegge

Simon Ammann hat 4 Mal olympisches Einzelgold, einen WM-Titel und 13 Weltcup-Konkurrenzen gewonnen. Der Bauernsohn aus Unterwasser ist ein aussergewöhnlicher Flieger mit wohltuender Bodenhaftung, aber nicht der Beste in der Geschichte des Sprungsports. Das Palmarès des Finnen Matti Nykänen, um ein Beispiel zu nennen, umfasst 3 olympische Einzel-Goldmedaillen, 2 WM-Titel, 4 grosse Kristallkugeln und 46 Weltcup-Siege. Dessen Landsmann Janne Ahonen, der Deutsche Jens Weissflog, der Pole Adam Malysz und der Österreicher Gregor Schlierenzauer, welcher in knapp vier Saisons 32 Weltcup-Springen und die Gesamtwertung gewonnen hat, stehen dank ausserordentlicher Erfolge an Weltmeisterschaften, im Weltcup oder an der prestigeträchtigen Vierschanzentournee auf vergleichbarer Ebene. Was Ammann von den Genannten unterscheidet, ist die Art und Weise, wie er den Triumph geniessen kann, die Lebensfreude, welche er ausstrahlt, die Begeisterungsfähigkeit, mit der er die Anhängerschaft an seinen Höhenflügen teilhaben lässt. Simon Ammann ist nicht der Grösste, in Whistler jedoch in den Kreis der Grössten geflogen. micha.jegge@bernerzeitung.ch >

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