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Im Luxushotel residieren, sinnieren und schreiben

LiteraturSchweizer Grand Hotels haben eine lange Tradition in der Beherbergung von Literaten. Die Vereinigung Swiss Deluxe Hotels (SDH) lässt das nun wieder aufleben und lädt Schreibende zu Werkaufenthalten ein.

Thomas Mann machte auf seiner Hochzeitsreise Station im Zürcher Baur au Lac und verliebte sich Jahrzehnte später in einen Kellner des Grand Hotel Dolder. Auch Goethe, Balzac, Tolstoi, Rilke und Mark Twain wohnten und schrieben in Schweizer Hotels; Vladimir Nabokov sogar ganze 16 Jahre lang (1961 bis 1977) im selben, dem heutigen Fairmont Le Montreux Palace. Mit dem Projekt «Writers in Residence» will die Vereinigung Swiss Deluxe Hotels die Tradition der Hotelliteraten «wieder aufnehmen und neu interpretieren», erklärt SDH-Geschäftsführer Fiorenzo Fässler. 37 Schreibende, hauptsächlich aus der Schweiz, aber auch aus Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, den USA und Kanada, dürfen es sich je drei Tage in Fünfsternehotels in allen Landesteilen gutgehen und sich dabei zu einer Kurzgeschichte inspirieren lassen. Die entstandenen Texte werden auf den Welttag des Buches am 23.April 2012 hin online veröffentlicht. Zudem werden einige Hotels öffentliche Lesungen mit «ihren» Autoren organisieren. Thomas Hürlimann etwa wird im Kronenhof in Pontresina residieren, Charles Lewinsky im Victoria-Jungfrau, Interlaken, Hansjörg Schertenleib im Palace in Gstaad, Lukas Hartmann im Eden Roc in Ascona und der 51-jährige Westschweizer Autor Nicolas Couchepin im Bellevue Palace in Bern. sda>

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