Zum Hauptinhalt springen

Immer noch Brandgefahr: Feuerverbot gilt weiter

Region ThunTrotz der jüngsten Niederschläge bleibt das Feuerverbot im Kreis Thun weiterhin bestehen. Die Gefahr von Waldbränden ist noch zu gross, sagt Regierungsstatthalter Marc Fritschi.

Am Dienstag gab es in der Region Thun und im Berner Oberland zwar vielerorts Niederschläge. Doch zu wenig hat es in letzter Zeit im ganzen Kanton Bern geregnet, als dass die Gefahr von Waldbränden nun gebannt wäre. Wie die kantonale Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion (JGK) auf ihrer Homepage mitteilt, bleibt deshalb «das Verbot sämtlicher offenen Feuer in den Wäldern in allen Verwaltungskreisen weiter bestehen». Die Waldbrandgefahr sei nach wie vor gross bis sehr gross, die Situation habe sich noch nicht entspannt. Thuns stellvertretender Regierungsstatthalter Stephan Zingg hatte am 19. April aufgrund anhaltender Trockenheit im Kreis Thun das Feuerverbot verhängt (wir haben berichtet). Dieses gilt auch in der Region weiterhin, wie Thuns Regierungstatthalter Marc Fritschi nach Konsultationen mit dem Amt für Wald, dem Feuerwehrinspektor und den Oberländer Statthaltern entschieden hat. «Die Niederschläge der letzten Tage haben nicht ausgereicht, um die Pflanzen oder den Boden nachhaltig zu befeuchten», teilte er gestern mit. Für die nächsten sechs Tage seien keine relevanten Niederschläge zu erwarten und der anhaltende Wind dürfte den Wald ebenfalls austrocknen, steht in der Mitteilung. Die Lage werde nun laufend beurteilt. Sobald das Feuerungsverbot aufgehoben werden könne, werde dies über die Medien mitgeteilt. Vernunft ist gefragt Laut dem Verbot ist es in den Wäldern respektive an den Waldrändern untersagt, Feuer zum Cervelatbraten zu entfachen, mit Holzkohle zu grillieren oder zu rauchen. Stephan Zingg appelliert an alle Leute, vernünftig zu sein und das Verbot einzuhalten. Die Kantonspolizei wird aus Kapazitätsgründen nicht alle Brätlistellen in der Region überwachen können. Dino Dal Farra/pd>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch