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Ineffizienz auf eigenem Eis

Der SC Langenthal unterliegt La Chaux-de-Fonds mit 2:3. Im morgigen Vergleich mit Olten geht es um mehr als drei Punkte.

Nachdem der SC Langenthal gegen Lausanne (3:1) und Sierre (6:2) reüssiert hatte, mussten sich die Oberaargauer gegen La Chaux-de-Fonds erstmals in dieser Saison auf eigenem Eis geschlagen geben (2:3). Letztlich verfehlten die Langenthaler die Punkte wegen mangelnder Effizienz. Im Schlussdrittel hatten die Berner das Geschehen im Griff. Sie lagen mit einem Treffer zurück, die Jurassier konzentrierten sich auf die Verteidigung ihrer Führung. Angriff um Angriff endete entweder im Niemandsland oder im Fanghandschuh von Gästetorhüter Michael Tobler. Langenthal trat deutlich weniger bestechend und beherzt auf als am Dienstag gegen Sierre. SCL-Stürmer Sandro Abplanalp: «Gegen Sierre spielten wir viel besser. Wir waren konzentrierter, aggressiver. Heute waren wir zwar auf dem Platz, verhielten uns aber nicht so, wie es nötig gewesen wäre.» Tschannens Ausschluss Auch wenn die Worte von Topskorer Stefan Tschannen, wonach seine Equipe nicht schlecht gespielt habe, berechtigt sind: Gegen den Co-Leader aus der Westschweiz wäre für die Oberaargauer mehr möglich gewesen. Wenige Minuten nach seinem Anschlusstreffer zum 1:2 musste Tschannen das Eis verlassen. Sein Angriff auf das Knie von Arnaud Jaquet wurde mit einer Fünfminuten- plus Spieldauerdisziplinarstrafe sanktioniert, was den Publikumsliebling in Rage versetzte: «Ich wollte ihn checken, im letzten Moment hat er sich um 180 Grad gedreht.» In Unterzahl gelang den Oberaargauern dank Daniel Carbis der Ausgleich, bei Spielmitte führten die Neuenburger aber erneut. Verteidiger Jaquet hatte jenen Spielstand herbeigeführt, an dem sich allen Angriffsbemühungen zum Trotz nichts mehr ändern sollte. Zündstoff vor dem Derby Nach fünf Runden hat der SC Langenthal gleich viele Punkte auf dem Konto wie vor Jahresfrist nach fünf Spielen. Die Vorzeichen sind jedoch nicht die gleichen, spielte doch der SCL in diesem Herbst anders als im letzten ausschliesslich gegen die nominell stärksten Widersacher. Auf dem Papier gehören aber auch die Oberaargauer zu den vier besten Mannschaften, gegenwärtig belegt die Equipe Rang 6. Nach fünf Runden – es handelt sich um einen Neuntel der Qualifikation – sind auch Ligakrösus und Aufstiegsaspirant Lausanne sowie die meist aufsässige Equipe aus Sierre unter den Erwartungen geblieben. Diese Teams treffen morgen aufeinander. Auch dem SCL steht eine «Direktbegegnung» bevor: In der Partie bei Leader Olten steht nicht nur das Derby auf dem Programm, sondern können die Langenthaler mit einem Sieg auch die Differenz in der Rangliste reduzieren. Laut werden dürfte es in der Halle auch, weil sich der SCL im Sommer mit Jeff Campbell, Brent Kelly und Mathias Brägger verstärkte, welche in der letzten Saison allesamt noch für die Solothurner agiert hatten. In den Reihen des Oltner Anhangs werden diese Spieler seit Bekanntgabe der Transfers «die Unaussprechlichen» genannt, Langenthal erhielt den Namen «das verbotene Dorf». Daniel Gerber >

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