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Ja zum Eintritt in den Verein Hauptstadtregion

RegionalkonferenzDie Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten der Region haben mit klarem Mehr den Beitritt zum Verein Hauptstadtregion Schweiz beschlossen.

Einige Vertreter aus ländlichen Gemeinden waren zwar skeptisch. Doch für die Mehrheit der Regionalkonferenz Bern-Mittelland war die Sache klar: Sie hiess gestern in Belp einen Beitritt der Konferenz zum Verein Hauptstadtregion Schweiz deutlich gut. Von 2012 bis 2016 wird die Regionalkonferenz diesem jährlich je rund 90000 Franken Mitgliederbeiträge bezahlen. Sie wird damit zu dessen stärkstem Mitglied. Dank des vor rund einem Jahr gegründeten Vereins sollen sich die Kantone Bern, Solothurn, Freiburg, Neuenburg und Wallis stärker miteinander vernetzen, um so vorab auf Bundesebene besser für ihre Anliegen lobbyieren zu können. «Wir würden schlagartig an Glaubwürdigkeit verlieren, wenn wir dazu Nein sagen», warb Dominique Folletête, Präsident der Regionalkonferenz-Geschäftsleitung, für die Vorlage. Um sich schweizweit im Wettbewerb mit den andern Wirtschaftsräumen behaupten zu können, sei der Beitritt ein Muss. Agglomeration zahlt mehr Die Gemeinden der Agglomeration, deren Interesse am Verein stärker ist, bezahlen jährlich 33 Rappen pro Kopf. Die andern Gemeinden werden mithilfe eines Kredits der Stadt Bern entlastet: Sie müssen nur 20 Rappen pro Kopf bezahlen. Er habe Verständnis für die Skepsis, sagte Georg Tobler, Geschäftsführer des Vereins Hauptstadtregion Schweiz, nachdem die Beiträge gesprochen waren. Er sprach vom Vorgängerprojekt Espace Mittelland, das nie wirklich zum Tragen kam. «Gebt uns die Chance, zu zeigen, dass es auch anders geht.» Nach dem ersten Jahr seien die Grundlagen geschaffen. Für 2012 stellte Tobler konkrete Projekte in Aussicht. In der Öffentlichkeit werde der Verein dadurch sicher auch vermehrt wahrgenommen.lp>

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