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Jede Menge Rock’n’Roll an der OHA

Die AC/DC-Tribut-Band Whole Lotta DC zog an

Es war eines dieser Konzerte, an denen es nicht nur die Jungen krachen liessen, sondern vor allem die ältere Generation an der Reihe war. Am Samstagabend waren neben vielen Frauen hauptsächlich Männer, die sonst wohl nur heimlich ihre AC/DC-Platten im Keller auflegen und alten Zeiten hinterherjubeln, auf der Piste. Denn am Konzert der AC/DC-Coverband Whole Lotta DC im «le garage» an der OHA in Thun war schon im Voraus zu ahnen, dass der Abend schön, wild und rockig wird. Bevor die Tribute-Band aus dem Emmental, die seit 1992 schweizweit Erfolge feiert, überhaupt auf der Bühne stand, herrschte bei den eingefleischten AC/DC-Fans schon gute Laune. Denn zu Bier und Klassikern von Chuck Berry und Co. liess es sich gut für das Konzert aufwärmen. Kein Platz für Limousine Schliesslich tauchte Leadgitarrist «Fatgus» auf und liess die ersten Gitarrenriffs ertönen. Mit kurzen Hosen, Krawatte und Hut hatte er die legendäre Schuluniform von Angus Young, dem AC/DC-Leadgitarristen, kopiert. Auf der Bühne angekommen, wo bereits der Rest der Gruppe stand, forderte Alex Rock, der Leadsänger, mit dem Song «Stand up» alle auf, sich zu erheben und die «Garage» zu rocken. Kurze Zeit später entschuldigte sich der Sänger für die 15-minütige Verspätung und erklärte: «Sorry, wir haben mit unserer Limousine keinen Parkplatz gefunden!» Spätestens als er mit fast so nikotinbeschädigter und kreischender Stimme wie Brian Johnson, Sänger von AC/DC, die ersten Phrasen von «Sin City» durchs Mikrofon schrie, war der Hinterletzte in den energiegeladenen Bann gezogen. Ob nur ein rhythmisches Zucken mit dem Bein oder ein pausenloses Headbanging, jede und jeder war für einen Moment lang in den Vorhof der Hölle versetzt. Selbst wenn bei Songs wie «Highway to Hell» Alex Rocks kräftige Stimme nicht ausreichte, blieb die Qualität der Lieder nicht weg: Denn wo es an Stimme fehlte, legten Blockhead (Bass), Patrick (Rhythmusgitarre) und DeeDee (Schlagzeug) einen Zacken zu. Nach über einer Stunde verschwand die Band – und kam mit Hits wie «Thunderstruck» oder «Those About to Rock» zurück. Spätestens jetzt war klar, dass es sich nicht um irgendeine Cover-Band handelt, sondern um Musiker, die mit Leib und Seele etwas von der AC/DC-Magie und Power ausstrahlen.Sabina Comic >

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