Zum Hauptinhalt springen

«Jemand fragte, ob es diese Geschichten als Buch gebe»

krauchthalDie vielen Reaktionen auf die Weihnachtsgeschichten in der BZ machen Lust auf mehr: Im Januar wird sich Irène Bettschen wieder ans Pult setzen und schreiben.

Irène Bettschen, haben Sie in der letzten Zeit viele Weihnachtsgeschichten gelesen? Irène Bettschen: Bis Weihnachten, das muss ich ehrlich zugeben, gar keine. Es hat sich einfach nicht ergeben. Über die Festtage, als wir im familiären Kreis gefeiert haben, sind es dann doch noch deren zwei geworden. Da hatten es die Leserinnen und Leser der BZ besser. Ihnen haben Sie in den vergangenen vier Wochen fünf Ihrer Geschichten in der Zeitung präsentiert. Wie war das Echo? Ich bin ja selber erstaunt, wie viele Leute die Geschichten überhaupt gelesen haben. Persönlich gemeldet haben sich in erster Linie jene, die mich kennen, Freunde und Bekannte oder Kunden, die ich vom Geschäft her kenne. Ich weiss, dass einige gar die Zeitung abonniert haben, um keine Folge zu verpassen. Welche Geschichten haben vor allem berührt? Die Geschichten über die Altersheimweihnachten und über das ungeliebte Tannenbäumchen in denen Sie von Emmi erzählen, die friedlich sterben kann, als sich ihr Wunsch nach einem bescheidenen Fest erfüllt hat. Und von einem unverkäuflichen krummen Tannenbäumchen, das bei den Fahrenden doch noch Weihnachten erlebt. Auf das Sterben von Emmi zum Beispiel haben Leute reagiert, die gerade selber die Mutter oder die Grossmutter verloren hatten. Und dass sich das Schicksal des Tännchens doch noch zum Guten gewendet hat, fanden viele einfach herzig. Jemand fragte sogar, ob es diese Geschichten als Buch gebe. Dann würde er es zu Weihnachten verschenken. Leider ist es noch nicht so weit. In einer Woche ist schon Januar. Üblicherweise haben Sie in dieser ruhigen Zeit nach dem Festtagstrubel Ansporn und Musse, an neue Weihnachtsgeschichten zu gehen. Wovon werden sie handeln? Das ist noch offen. Sicher, Ideen habe ich bereits. Es sind aber erst einzelne Gedanken, die sich noch zu einem Ganzen zusammenfügen müssen. Allerdings bin ich nun sehr motiviert, etwas Neues zu schreiben. Weil ich jetzt weiss, dass meine Geschichten gelesen werden. Und auch ankommen. Interview: Stephan KünziIrène Bettschen (35) lebt in Krauchthal. In ihrer Freizeit schreibt die Sekretärin leidenschaftlich gerne Weihnachtsgeschichten.>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch