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Jeremy Menuhin dirigiert auch

Neu als Camerata Menuhin Gstaad: Jeremy Menuhin tritt am Herbstkonzert

In der Reihe der Kirchenkonzerte Boltigen findet am 31. Oktober, um 20 Uhr, das bereits 39. Herbstkonzert statt. Und auftreten wird schon zum 32. Mal das vorwiegend aus Studierenden der International Menuhin Music Academy gebildete Streicherensemble, das bis im letzten Jahr unter dem Namen Camerata Lysy Gstaad allen Musikfreunden ein Begriff war. Wer am Konzert der Camerata im letzten Jahr dabei war, konnte es ahnen: Maestro Alberto Lysy war krankheitshalber nicht in der Lage, das Konzert selber zu leiten. Inzwischen hat er die musikalische Leitung der International Menuhin Music Academy und damit auch jene der Camerata aus gesundheitlichen Gründen an den Sohn von Lord Yehudi Menuhin, den Pianisten Jeremy Menuhin, abgegeben. Damit verbunden ist der neue Name Camerata Menuhin Gstaad. Wechsel ist spürbar Dem Programm des Boltiger Herbstkonzertes sieht man den Wechsel auch an: So tritt Jeremy Menuhin nicht nur als Solist auf, sondern auch als Dirigent des Ensembles. Dass Gemahlin Mookie Lee-Menuhin den Klavierpart in Mozarts Klavierquartett spielen wird, setzt einen weiteren «Menuhin–Akzent». Wer am Herbstkonzert 2007 dabei war, wird sich jedenfalls gerne an die Pianistin Mookie Lee erinnern, die damals im Klavierquartett von Johannes Brahms mitgewirkt hat. Als weiterer Solist ist der Violinist Oleg Kaskiv zu erleben, der im Herbstkonzert des letzten Jahres an Stelle von Alberto Lysy das Ensemble leitete. Aus drei Jahrhunderten Auf dem Programm des diesjährigen Konzertes stehen drei umfangreichere Werke aus drei Jahrhunderten. Den Rahmen bilden das Klavierquartett in g-Moll KV 478 von Wolfgang Amadeus Mozart aus dessen reifer Schaffensphase (komponiert 1785) und das wenig bekannte Doppelkonzert in d-Moll für Violine, Klavier und Streicher von Felix Mendelssohn-Bartholdy, das dieser 1823 im jugendlichen Alter von 14 Jahren komponierte. Dazwischen erklingt das 1960 entstandene achte Streichquartett in c-Moll des grossen russischen Komponisten Dimitry Schostakowitsch, das später vom Bratschisten und Dirigenten Rudolf Barshai als Kammersinfonie bearbeitet wurde. pd Karten sind im Vorverkauf (Tel. 033 773 69 19, Mo bis Fr von 8 bis 12 Uhr) und an der Abendkasse ab 19 Uhr erhältlich. >

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