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Jetzt wirds eng für Biel

EishockeyNach der Derby-Niederlage gegen den SCB sind die Seeländer erstmals seit dem 2.November nicht mehr auf einem Playoff-Platz.

25 Runden lang hat Biel bis zu diesem Wochenende Platz 8, und damit die Qualifikation für die Playoff-Viertelfinals, verteidigt. Das Team von Cheftrainer Kevin Schläpfer war im Verlaufe dieser Meisterschaft nie schlechter als auf Platz 9 klassiert – am 12.September 2011, nach dem ersten von drei Siegen gegen den SC Bern, grüsste Biel sogar als Spitzenreiter der National League A. Jetzt, auf der Zielgeraden, haben die Seeländer ihren zwischenzeitlichen Vorsprung von sieben Zählern auf Servette nicht nur eingebüsst, sondern sie sind von den aufdrehenden Genfern überholt worden. «Ich bin von unseren aktuellen Leistungen etwas enttäuscht, aber wir müssen auch anerkennen, dass die jüngsten Gegner, der SCB und die Kloten Flyers, einfach besser sind als wir», meinte Kevin Schläpfer nach der 0:4-Niederlage gegen die Stadtberner. «Machen zu viele Fehler» «Unser Spiel basiert auf einer möglichst soliden Defensive, damit haben wir gute Ergebnisse erreicht. Nun ist das nicht mehr der Fall, wir machen zu viele Fehler. Und mit null Toren kann man auch keine Spiele gewinnen», analysiert Schläpfer die aktuellen Leistungen seines Teams kritisch. Es gelte jetzt, ruhig Blut zu bewahren und sich nicht zu verkrampfen, versucht der stets engagierte Coach die Situation vier Runden vor Schluss nicht zu dramatisieren. «Platz 9 ist für mich jetzt nicht so entscheidend, wir jagen jetzt Servette, das ist keine ungewöhnliche Situation. Was wir aber unbedingt nicht aus den Köpfen verdrängen dürfen, ist die Pflicht, stets daran zu denken, dass wir uns auch mit dem Szenario Playouts beschäftigen müssen», macht sich Schläpfer Gedanken zur wichtigsten Phase der Meisterschaft. Seinen Spielern, die gegen den SCB nach einem recht guten Startdrittel zahm und konzeptlos aufspielten, gesteht Schläpfer nun drei bis vier freie Tage zu, danach verspricht er eine pickelharte Vorbereitung auf den Endspurt: «Es ist noch alles möglich, aber es wird verdammt schwierig, den Genfern den achten Platz nochmals abzujagen.» René Hug >

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