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Jürg Egger wieder auf den Beinen

Dem am Freitag schwer

Erleichterung im Elternhaus von Jürg Egger in Farnern. Nach dem Horrorsturz am Freitag gehts dem 28-jährigen Bobanschieber inzwischen wieder besser. «Jürg konnte das Spital in Vancouver verlassen und ist wieder im olympischen Dorf», berichtet Vater Rudolf (65) auf Anfrage. An eine Heimreise sei aber noch nicht zu denken. Wegen der erlittenen Gehirnerschütterung und der Wirbelsäulenquetschung dürfe er vorläufig nicht fliegen. Dennoch ist Vater Rudolf glücklich. «Es hätte ja alles noch schlimmer ausgehen können», ist er überzeugt. Weil das Zweier-Team Daniel Schmid/Jürg Egger während des Trainings stürzte, trugen die Fahrer spezielle Rückenschutzpolster. Rudolf Egger: «Nicht zu denken, was passiert wäre, wenn die beiden im Rennen verunfallt wären und diese Schutze nicht getragen hätten.» Tatsächlich hatte es vorerst Besorgnis erregend ausgesehen. Nach dem Sturz im Freitagstraining musste Jürg Egger mit Lähmungserscheinungen ins Spital eingeliefert werden. Inzwischen hat sich die Wirbelquetschung aber zurückgebildet, sodass die Ärzte entwarnen konnten. Für Vater Rudolf kommen die vielen Stürze auf dem Olympiarun von Whistler nicht überraschend. Sein Sohn, erzählt er, sei dort schon im letzten November gestürzt – damals mit Beat Hefti, «Eine brutale Bahn.» Deshalb schaue er sich die Olympiabobrennen jetzt auch nicht im Fernsehen an, sondern verfolge sie nur auf Teletext. Stefan Aerni >

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