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Jungmusikanten erhalten eine professionelle Ausbildung

Heute Freitag beginnt das 20.Sensler Jugendmusiklager im Berghaus Gurnigel. 90 junge Musikanten erhalten während dreier Tage eine professionelle Ausbildung. Gegründet wurde das Lager von Armin und Alfons Zurkinden.

«Das Jugendmusiklager Sense ist eine Institution, die nicht mehr wegzudenken ist», erklärt Lagerleiter Albert Buntschu. Aufgebaut wurde das Lager von den Gebrüdern Alfons und Albert Zurkinden aus Düdingen. Die ersten fünf Jahre wurde das Lager von Alfons geleitet, Armin war sein Stellvertreter. Dann übernahm Armin Zurkinden das Zepter, und seit vier Jahren leitet Albert Buntschu, der zuvor drei Jahre Stellvertreter von Armin Zurkinden war, dieses Lager. Das Lager ist bei den jugendlichen Musikanten sehr beliebt. Teilnahmerekord war im Jahre 2003, als über 120 Jungmusikanten an diesem dreitägigen Anlass teilnehmen. «Hauptzweck des Lagers ist die Nachwuchsförderung. Und dies auf einem ansprechenden Niveau», sagt Armin Zurkinden erfreut. «Die jungen Musikanten sollen in der Region so eine Einheit über die jeweilige Gesellschaft hinaus bilden. Das ist uns gelungen.» Die Kosten tief halten Die Kosten betragen 120 Franken, wobei dieser Betrag in der Regel von der jeweiligen Musikgesellschaft übernommen wird. Nur dank dem Hauptsponsor, der Loterie Romande, musste dieser Beitrag seit langem nie erhöht werden. Weitere Sponsoren sind der Schweizerische und der Kantonale Musikverband. «Damit haben wir ein weiteres Ziel erreicht, nämlich dass auch Talente gefördert werden können, die aus Familien mit bescheidenen finanziellen Mitteln stammen», erklärt Armin Zurkinden Auf Teamstärken bauen «Mit diesem Lager wird ein bedeutender Beitrag zur zwischenmenschlichen Verständigung geleistet und das Interesse an der Kultur gefördert», sagt der 69-Jährige. «Musik hat auch eine persönlichkeitsbildende Wirkung, weckt Neugier, Begeisterung und fördert die individuellen Fähigkeiten der Teilnehmer.» Als Registerleiter werden meist Profimusiker aus Freiburg und Bern engagiert. Damit die Jugendlichen nicht den ganzen Tag die Lippen belasten müssen, gibt es Gehörbildungsateliers. So wird gelernt, Tonhöhen zu erkennen und einzustufen. Diverse Rhythmusübungen runden diesen Teil ab. Je nach Instrument und Können werden im Lager jeweils zwei Bands gebildet, die auf das Schlusskonzert hinarbeiten. Die Noten erhalten die Teilnehmer einige Wochen vorher, sodass sie sich vorbereiten können.Weil das Interesse der Jugendlichen stetig zunahm, gibt es seit 2004 noch ein zweitägiges Musiklager für die 13- und 14-Jährigen. Abschliessend meint Armin Zurkinden: «Wir können davon profitieren, dass die Schulen im Kanton Freiburg den Musik- und Instrumentenunterricht stark fördern. So haben wir im Gegensatz zu andern Kantonen praktisch keine Probleme mit dem musikalisch begeisterten Nachwuchs.»Edgar FahrniSchlusskonzert am Sonntag, 25.Oktober, um 17 Uhr im Saal der OS Wünnewil. >

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