2018 starben 34 Menschen auf Berner Strassen

Auf Berner Strassen kamen letztes Jahr 34 Menschen ums Leben. Im Vorjahr waren es 39.

Am 14. Dezember starb in Herzogenbuchsee ein 16-jähriger Velofahrer bei einem Unfall mit einem LKW.

Am 14. Dezember starb in Herzogenbuchsee ein 16-jähriger Velofahrer bei einem Unfall mit einem LKW.

(Bild: Beat Mathys)

Die gute Nachricht zuerst: Die Zahl der Verkehrsunfälle im Kanton Bern ist letztes Jahr um 326 zurückgegangen. Insgesamt wurden der Polizei im Verlaufe des Jahres 5783 Unfälle gemeldet, wie aus der gestern publizierten Verkehrsstatistik hervorgeht.

Bei den Unfällen kamen 34 Menschen ums Leben, das sind 5 weniger als im Vorjahr. Weitere 583 Personen wurden schwer verletzt. Die Mehrheit der Todesopfer und Verletzten ist dem Langsamverkehr zuzuordnen: Fussgänger, Velofahrer, E-Bike-Lenker, Leute mit Kickboard und so weiter. Sind sie in einen Unfall verwickelt, kommt es rasch zu schwerwiegenden Verletzungen. Deshalb setzt die Kantonspolizei Bern ihre Präventionsarbeit zum Schwerpunkt Langsamverkehr fort. Man wolle die Leute bezüglich Sichtbarkeit, Aufmerksamkeit und Ausrüstung sensibilisieren, teilt die Polizei mit. Es wird Auftritte an Ausstellungen, aber auch gezielte Verkehrskontrollen geben. Die neue Informationskampagne trägt den Titel «Meh Mönscheverstand uf de Strasse» und appelliert an «das partnerschaftliche Miteinander» aller Verkehrsteilnehmenden.

Mehr als die Hälfte der Verkehrsunfälle im Kanton Bern ereigneten sich übrigens innerorts. Die meisten Unfälle (über 17 Prozent) wurden von 18- bis 24-jährigen Verkehrsteilnehmern verursacht. Grund dafür sei häufig die mangelnde Fahrpraxis, erklärt die Polizei. Ebenfalls fast 17 Prozent der Unfälle wurden von über 64-Jährigen verursacht. In dieser Alterskategorie führt häufig eine Missachtung des Vortritts zum Unfall. Bei insgesamt 463 Unfällen standen die Lenker unter Alkoholeinfluss. (maz)

flo/sda

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