Furcht vor dem Borkenkäfer

Der Kanton Bern befürchtet eine starke Vermehrung von Borkenkäfern. Deshalb fordert er Waldbesitzer zu Mass-nahmen auf.

Ein Borkenkäfer frisst an der Rinde einer Fichte. (Archivbild)

Ein Borkenkäfer frisst an der Rinde einer Fichte. (Archivbild) Bild: Keystone

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Dem Kanton Bern droht nach dem trockenen Sommer 2015 eine Borkenkäferplage. Deshalb ruft das Amt für Wald die Wald­besitzer auf, ihre Bäume verstärkt zu beobachten. Gefährdet seien insbesondere geschwächte Fichtenbestände. «Im Berner Jura und im Mittelland ist bereits eine Zunahme des Borkenkäfers feststellbar», schreibt die Volkswirtschaftsdirektion in einer ­Medienmitteilung.

Als präven­tive Massnahme empfiehlt der Kanton, liegendes Nadelholz aus dem Wald zu entfernen, zu entrinden oder auf Lagerplätzen chemisch zu behandeln. Das Holz diene den Schädlingen sonst als Brutmaterial. Wie stark sich der Befall entwickle, hänge zudem von der Witterung ab. «Bei ausreichender Feuchtigkeit werden sich die Käfer voraussichtlich in bewältig­barem Ausmass vermehren», steht weiter. Grössere Schäden seien bei anhaltender Trockenheit zu erwarten. (pd/mab/BZ)

Erstellt: 30.03.2016, 08:41 Uhr

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