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Antener wünscht sich mehr Schwingergeist in der Politik

Das «Eidgenössische» schwingt auch in der Berner Politik nach. So fordert Grossratspräsident Bernhard Antener zum Beginn der Septembersession mehr Schwingergeist in der Politik.

König Matthias Sempach wird gekrönt.
König Matthias Sempach wird gekrönt.
Andreas Blatter
Siegermuni Fors von der Lueg mit Schwingerkönig Matthias Sempach.
Siegermuni Fors von der Lueg mit Schwingerkönig Matthias Sempach.
Andreas Blatter
Auch am Sonntag dominieren die Berner Schwinger. Matthias Sempach, Christian Stucki und Bernhard Kämpf gewinnen ihren 5. Gang.
Auch am Sonntag dominieren die Berner Schwinger. Matthias Sempach, Christian Stucki und Bernhard Kämpf gewinnen ihren 5. Gang.
Andreas Blatter
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Grossratspräsident Bernhard Antener hat am Montag die Septembersession des Berner Kantonsparlaments eröffnet. Neun neue Grossrätinnen und Grossräte legen ihren Amtseid respektive das Gelübde ab.

Neu im Grossen Rat sind Samantha Dunning Thierstein (SP/Biel), Sarah Gabi Schönenberger (SP/Schwarzenburg), Elisabeth Striffeler-Mürset (SP/Münsingen), Franz Arnold (SP/Spiez), Christian Bachmann (SP/Nidau), Renato Krähenbühl (BDP/Rubigen), Daniel Schwaar (BDP/Wileroltigen), Ulrich Stähli (BDP/Gasel) und Hubert Klopfenstein (FDP/Biel).

Grossratspräsident Bernhard Antener kam auch auf das vergangene Wochenende mit dem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest zu sprechen. Dank starken Einzelschwingern und einer guten Teamleistung hätten die Berner Schwinger dem Grossanlass ihren Stempel aufgedrückt.

Schwingen sei heute ein Leistungssport, der viel hartes Training benötige. Schwingen sei aber auch universalen Werten wie Fairplay verpflichtet, sagte Antener. Beim Schwingen werde nicht ständig reklamiert. Stattdessen putzten sich die Gegner nach dem Kampf das Sägemehl vom Rücken. «Das tun sie wie Sportler und nicht wie Feinde», betonte Antener und wünschte sich mehr von diesem Geist auch in der Politik.

Neue Abstimmungsanlage erweist sich als Herausforderung

Mit dem Beginn der Septembersession ist im Berner Rathaus eine neue Abstimmungsanlage in Betrieb genommen worden. Diese erwies sich in den ersten Stunden als wahre Herausforderung.

Nicht, dass die Abstimmungsknöpfe Ja, Nein und Enthaltung so schwierig zu finden gewesen wären. Für eine gewisse Verwirrung sorgte indessen die Tatsache, dass sich die Grossrätinnen und Grossräte vor einer Wortmeldung via Computersystem anmelden mussten. Nur so wurde das Mikrofon freigeschaltet.

Grossratspräsident Bernhard Antener hatte einen Techniker zur Seite, der ihn bei der Handhabung des neuen Systems unterstützte. Doch trotz gewisser Anlaufschwierigkeiten, zur Handauszählung musste der Rat nicht schreiten.

SDA/tag

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