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Berner und Walliser Regierung sprechen über «Sion 2026»

In Martigny VS sind am Mittwoch und Donnerstag die Walliser und die Berner Regierung zu einem Arbeitstreffen zusammengekommen.

Für beide Regierungen ist klar, dass der Ausbau des Lötschberg-Basistunnels zwingend Teil des Ausbauschritts 2030/2035 der Schweizer Bahninfrastruktur sein muss.
Für beide Regierungen ist klar, dass der Ausbau des Lötschberg-Basistunnels zwingend Teil des Ausbauschritts 2030/2035 der Schweizer Bahninfrastruktur sein muss.
Guido Lauper

Beim Treffen der beiden Regierungen aus den Kantonen Wallis und Bernen standen Themen, «bei denen ein intensiverer Diskussionsbedarf besteht», im Fokus. Dazu gehören die Pläne, unter dem Titel «Sion 2026» Olympische Spiele in der Schweiz auszutragen, sowie die Wasserzinsen und der interkantonale Finanzausgleich.

Beide Regierungen waren sich einig, dass der Ausbau des Lötschberg-Basistunnels zwingend Teil des Ausbauschritts 2030/2035 der Schweizer Bahninfrastruktur sein muss. Mit Blick auf den bevorstehenden Entscheid der Bundesbehörden wollen die zuständigen Regierungsmitglieder aufzeigen, wie wichtig der Vollausbau des Lötschbergtunnels für das Schweizer Schienennetz und für die Westschweiz ist. Dies mit Hilfe des Lötschberg-Komitees.

Ausgetauscht haben sich die beiden Regierungen auch zur Lage der öffentlichen Finanzen, das starke Wachstum der Kosten für Gesundheit und soziale Wohlfahrt, die Förderung der Zweisprachigkeit sowie die Revision der Interkantonalen Universitätsvereinbarung. Die Nachbarkantone seien sich einig gewesen, dass sie ihre Interessen auf eidgenössischer und interkantonaler Ebene weiterhin gemeinsam verteidigen wollten, steht in der Mitteilung weiter. Die letzte Zusammenkunft der beiden Regierungen fand 2009 in Bern statt. Der letzte Empfang der Berner Regierung durch den Staatsrat des Kantons Wallis geht auf das Jahr 1990 zurück.

(SDA)

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