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Burglind fällt 400'000 Kubikmeter Holz

Der Sturm Burglind hat im Kanton rund 400'000 Kubikmeter Holz gefällt. Besonders betroffen sind die Voralpen sowie das Mittelland.

Der Sturm Burglind brachte zig Bäume zu Fall.
Der Sturm Burglind brachte zig Bäume zu Fall.
Thomas Peter

Der Wintersturm Burglind hat im Kanton Bern etwa 400'000 Kubikmeter Holz geworfen. Das entspricht etwa der Hälfte der durchschnittlichen Jahresnutzung im Kanton, wie die bernische Volkswirtschaftsdirektion am Dienstag mitteilte.

Im Vergleich zum Orkan Lothar im Jahr 1999 hält sich der Schaden in Grenzen. Die Sturmholzmenge war damals zehnmal grösser.

Burglind zog am vergangenen Mittwoch mit Böenspitzen von über 180 Kilometern pro Stunde durchs Bernbiet. In den Voralpen und im Mittelland kam es vor allem zu Streuschäden, also vereinzelt geworfenen oder gebrochenen Bäumen.

Sicherheit geht vor

Waldbesitzern wird empfohlen, Ruhe zu bewahren und sich zuerst einen Überblick über die entstandenen Schäden zu verschaffen. Bei der Schadensbehebung dürften keine Risiken eingegangen werden, mahnen der Kanton und auch der Verband der Berner Waldbesitzer. Die Arbeitssicherheit habe höchste Priorität.

Das Ziel müsse sein, den Waldbestand vor Folgeschäden zu schützen und den Holzmarkt weiterhin verlässlich zu versorgen. Ordentliche Holzschläge sollten vorerst gestoppt oder zurückgestellt werden. Laufende Lieferverträge und die neue Nachfrage durch Sägereien können laut Kanton mit dem anfallenden Holz befriedigt werden.

Die Aufräumarbeiten werden einige Zeit in Anspruch nehmen, wie die Volkswirtschaftsdirektion weiter schreibt. Die Bevölkerung solle sturmgeschädigte Wälder meiden und die Absperrungen beachten.

Geschädigte Fichten entfernen

Die Schutzwirkung der Wälder ist laut den Experten im Moment nicht eingeschränkt. Allerdings müsse man schauen, dass sich der Borkenkäfer nicht stark vermehre. Deshalb sei es wichtig, geschädigte Fichten rasch zu entfernen.

(SDA)

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