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Clavaleyres erwägt Wechsel zu Kanton Freiburg

Die bernische Kleinstgemeinde Clavaleyres liebäugelt mit dem Übertritt zum Kanton Freiburg. Die Stimmberechtigten haben am Donnerstagabend Fusionsverhandlungen mit der Freiburger Stadt Murten beschlossen.

Obwohl Clavaleyres keine gemeinsame Grenze mit Murten hat, möchte die Kleinstgemeinde fusionieren.
Obwohl Clavaleyres keine gemeinsame Grenze mit Murten hat, möchte die Kleinstgemeinde fusionieren.
Iris Andermatt

Die bernische Kleinstgemeinde Clavaleyres liebäugelt mit dem Übertritt zum Kanton Freiburg. Die Stimmberechtigten haben Fusionsverhandlungen mit Murten beschlossen.

Kommt der Zusammenschluss zustande, müsste Clavaleyres gleichzeitig den Kanton wechseln. Deshalb werde man nun zunächst das Gespräch mit der bernischen Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion suchen, sagte auf Anfrage Beat Läderach, der sich als Gemeindeschreiber von Kallnach um die Verwaltungsarbeit von Clavaleyres kümmert.

39 Stimmberechtigte

Clavaleyres ist eine bernische Exklave an der Grenze der Kantone Freiburg und Waadt. Von den 39 Stimmberechtigten nahmen am Donnerstag 14 an der Gemeindeversammlung teil. Mit 12 Ja-Stimmen bei 2 Enthaltungen beschlossen sie die Aufnahme von Fusionsverhandlungen.

Als eigene Gemeinde werde es immer schwieriger, sagte Läderach. Nur mit Mühe fänden sich die Leute für die verschiedenen öffentlichen Aufgaben, und auch die Finanzen bereiteten dem kleinen Dorf zunehmend Sorgen.

Clavaleyres strebt schon länger einen Zusammenschluss an. Eine Fusion mit der anderen bernischen Exklave Münchenwiler scheiterte am Nein der vermeintlichen Partnergemeinde. Ein Schulterschluss mit der Nachbargemeinde Greng erwies sich als wenig zielführend, weil dieses Freiburger Dorf auch bloss 160 Einwohner hat.

(SDA)

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