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Das gute Gewissen der Energiewende

Der Burgdorfer Fotovoltaikforscher Heinrich Häberlin, eben mit dem Schweizer Solarpreis ausgezeichnet, ist ein unbestechlicher Denker und Kämpfer. Dagegen, dass ausgerechnet grüne Ideologien die Energiewende bremsen. Und dafür, dass Bern nicht ausgerechnet jetzt seine Spitzenposition als Solartechstandort verspielt.

Ganz so einfach ist es in Wirklichkeit nicht.

Einen solchen Satz hört man üblicherweise nicht sehr gerne. Er löst Illusionen in Luft auf, macht es kompliziert, rückt die Lösung in weite Ferne. Genau dann kommt Heinrich Häberlin, 64, Professor für Elektronik und Fotovoltaik an der Berner Fachhochschule für Technik und Informatik in Burgdorf, in Fahrt. Wenn es anstrengend wird. Wenn sich hinter einem vermeintlichen Ausweg die nächsten Probleme auftürmen. Wenn saloppe Politikerworte mit der technischen Realität kollidieren. Mit leicht gesenktem Kopf blickt der hagere Forscher über seine Lesebrille, und mit der Ausdauer eines Langstreckenläufers beschreibt er, in trockener Heiterkeit, Auswege und Irrwege in die Energiezukunft.

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