Das sind die Wahlziele der Berner Grünen

Die Berner Grünen haben für die Grossrats- und Regierungsratswahlen zwei Ziele ausgegeben: Christine Häsler soll Regierungsrätin werden und sie wollen zwei Sitze dazugewinnen.

Nationalrätin Christine Häsler (Grüne) soll Nachfolgerin von Bildungsdirektor Bernhard Pulver im Berner Regierungsrat werden. (Archivbild)

Nationalrätin Christine Häsler (Grüne) soll Nachfolgerin von Bildungsdirektor Bernhard Pulver im Berner Regierungsrat werden. (Archivbild) Bild: Andreas Blatter

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Die Grünen wollen bei den Grossratswahlen im kommenden März zwei Sitze dazugewinnen. Ihren Sitz im Regierungsrat will die Partei mit Nationalrätin Christine Häsler in den eigenen Reihen halten.

Die Berner Oberländerin soll die Nachfolge von Bildungsdirektor Bernhard Pulver antreten, so das erklärte Ziel der Grünen. Pulver tritt nach zwölf Jahren im Regierungsrat ab. Der Grüne galt stets als undogmatischer Magistrat mit gutem Gespür für mehrheitsfähige Lösungen.

Die Grünen stellen im Parlament mit aktuell 15 Sitzen die viertgrösste Fraktion. Nach den Wahlen von Ende März sollen es 17 Sitze sein, wie die Partei in einer Mitteilung vom Freitag schreibt.

Erfolge für sich verbuchen die Grünen unter anderem beim Kulturlandschutz. Dank einem breiten Bündnis bei der Kulturland-Initiative sei es gelungen, schweizweit griffige Massnahmen für den Kulturlandschutz sicherzustellen.

Auch die geplante Abschaltung des AKW Mühleberg oder das doppelte Nein gegen den Abbau von Prämienverbilligungen sowie das Volksnein zur Unternehmenssteuerreform III streichen die Grünen hervor.

Fairness und Nachhaltigkeit

Der Kanton Bern brauche in Zukunft aber «mehr Fairness und Nachhaltigkeit», wie Co-Präsidentin und Grossrätin Nathalie Imboden in der Mitteilung zitiert wird. Für den Kanton Bern haben die Grünen insgesamt neun Ziele definiert. Dazu gehört unter anderem, dass der Kanton Bern bis 2050 klimaneutral wird und aus fossilen Energieträgern aussteigt.

Weiter wollen die Grünen das verdichtete Bauen fördern und sich für bezahlbaren Wohnraum einsetzen. Die familienergänzende Kinderbetreuung soll bedürfnisgerecht ausgebaut werden. Zudem brauche es Ergänzungsleistungen für Familien und Stipendien für Jugendliche aus armutsgefährdeten Familien.

Die finanzielle Belastung der obligatorischen Krankenversicherung soll nach Abzug der Prämienverbilligungen nicht mehr als zehn Prozent des Haushaltseinkommens ausmachen, fordern die Grünen.

Schliesslich soll der Kanton auch in umweltverträgliche Infrastrukturen, Innovationen und in die Forschung investieren. Der Ausbau des schnellen Internets im ganzen Kanton haben sich die Grünen ebenfalls auf die Traktandenliste gesetzt. Die Digitalisierung soll nach Ansicht der Partei zur Förderung der Nachhaltigkeit eingesetzt werden. (tag/sda)

Erstellt: 12.01.2018, 12:36 Uhr

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