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...der muss für immer schweigen

TT-Redaktor Marco Zysset zu den eidgenössischen Wahlen.

Wenn in den letzten Tagen das Wahlmaterial für die eidgenössischen Wahlen vom 18.Oktober in die Briefkästen geflattert ist, ist sicher: Die Hälfte aller Stimm- und Wahlberechtigten wird die Unterlagen ungeöffnet in den Müll werfen – oder zumindest ungenutzt.

Manch einer ist der Meinung, wählen sei zu kompliziert. Schon allein, sich durch die Kandidatenlisten zu kämpfen, ist einigen zu viel abverlangt. Wenn dann noch vorgedruckte Listen und leere Formulare aus dem Couvert rutschen und es mit National- und Ständerat gleich zwei Kammern zu wählen gibt, ist bei vielen der Zug endgültig abgefahren – noch bevor sie bei «kumulieren» und «panaschieren» angelangt sind; zwei Tricks aus der Disziplin «Wählen für Fortgeschrittene».

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