Zum Hauptinhalt springen

Die Holzmassen bleiben unkontrollierbar

Nach der Überschwemmung von 2005 hat der Kanton Bern das Projekt «Aarewasser» erarbeitet und 2009 präsentiert. Die 25 Massnahmen sollen künftige Überschwemmungen zwischen Thun und Bern weitestmöglich verhindern.

So sieht die geplante Schutzmauer im Mattequartier aus.
So sieht die geplante Schutzmauer im Mattequartier aus.
zvg/Tiefbauamt

Nicht nur die Aareschlaufe rund um Bern ist vom aktuellen Hochwasserpegel bedroht. Vielmehr reicht die Kette problematischer Stellen bis zu Thuner- und Brienzersee zurück. Der Pegel der Aare ist zwar in der Nacht auf gestern Donnerstag wieder gesunken, die Sicherheitsvorkehrungen wurden jedoch noch belassen (siehe oben). Der Pegel des Brienzersees konnte um 20 Zentimeter gesenkt werden, lag nach gestrigen Angaben jedoch deutlich über dem für diese Jahreszeit üblichen Stand. Die Schleusen Richtung Thunersee sind vollständig geöffnet. Die gestrigen Mengen von 350 Kubikmeter Wasser pro Sekunde seien überdurchschnittlich, aber verkraftbar, hiess es gestern beim Kanton. Ein kantonaler Regulierdienst beobachtet die Entwicklung bei den Seen und der Aare und spricht sich mit der Berufsfeuerwehr der Stadt laufend ab.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.