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Die Initiative ist die falsche Medizin für die Randregionen

Marius Aschwanden, Redaktor beim Ressort Kanton, schreibt über die Spitalstandortinitiative.

Dass im Berner Gesundheitswesen alles in bester Ordnung ist, stimmt sicherlich nicht. Das zeigen nicht nur die 26 000 Unterschriften, die unter die Spitalstandortinitiative gesetzt wurden. Spitäler führen Operationen ohne Leistungsauftrag durch, Mindestfallzahlen werden nicht eingehalten, öffentliche und private Häuser liefern sich ein Wettrüsten, und im Raum Bern bestehen Überkapazitäten.

Den Prämien- und Steuerzahler kommt das teuer zu stehen. Darum aber geht es am 27. November nicht. Auf diese Fragen liefert die Spitalstandortinitiative keine Antworten. Stattdessen schlittert der Kanton bei einem Ja in ein finanzielles Abenteuer, bei dem nicht einmal die Bevölkerung auf dem Land etwas ­gewinnen würde. Die Initiative ist rückwärtsgewandt, schädlich und über­flüssig.

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