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Für Bankpräsident Bucher sind Berner Steuern «eine Katastrophe»

Der Präsident der Valiant-Bank, Jürg Bucher, erklärt seine Rolle in der Postauto-Affäre, kritisiert die hohen Steuern im Kanton Bern und schaut zurück auf seine lange Karriere.

Jürg Bucher hat die Bank Valiant aus der Krise geführt. Beim Interview in seinem Büro am Bundesplatz warnt der frühere Postchef, bei der Postfinance sei viel Volksvermögen in Gefahr.

Jürg Bucher hat die Bank Valiant aus der Krise geführt. Beim Interview in seinem Büro am Bundesplatz warnt der frühere Postchef, bei der Postfinance sei viel Volksvermögen in Gefahr.

(Bild: Nicole Philipp)

Simon Bärtschi@SimonBaertschi
Julian Witschi

Jürg Bucher, Sie haben die Valiant ab 2013 aus einer Krise geführt. Was waren Ihre wichtigsten Entscheide?
Das Wichtigste war, die Valiant richtig zu positionieren. Wir haben sehr rasch festgelegt, dass die Valiant eine Bank für Retailprivatkunden und KMU wird. Damit haben wir uns vom Private Banking für sehr vermögende Kunden verabschiedet. Zweitens haben wir radikal aufgeräumt und die Bank besser kapitalisiert. Drittens gab es personelle Wechsel, Geschäftsleitung und Verwaltungsrat wurden erneuert.

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