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Die Prämienlast wird noch schwerer

Die Bürgerlichen tragen die grosse Kürzung der Prämienverbilligung weiterhin mit, um die Berner Kantonskasse zu entlasten. Die Linke will das Referendum ergreifen: Aus ihrer Sicht findet hier eine Umverteilung von Arm zu Reich statt.

Besonders Familien verlieren die Prämienverbilligungen.
Besonders Familien verlieren die Prämienverbilligungen.
Keystone
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Im Kanton Bern sind nicht nur die Steuern hoch, sondern auch die Prämien der Krankenkassen. Die Steuern hat das Volk in den letzten Jahren verschiedentlich gesenkt. Das führte zusammen mit den stark steigenden Ausgaben dazu, dass dem Kanton neue Defizite drohten. Deshalb haben Regierung und Grosser Rat 2013 das grosse ASP-Sparpaket geschnürt. Und dieses setzt auch bei den Krankenkassenprämien an, genauer gesagt bei deren Verbilligung: Im Kanton Bern steht 2015 im Vergleich zu 2012 rund 10 Prozent weniger Geld bereit, um die Prämien von Haushalten in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen zu verbilligen. Der Gesamtbetrag sinkt um 40 Millionen Franken. 60'000 Personen verlieren die Beiträge ganz. Die untersten Einkommensklassen sind nicht betroffen, dafür der «untere Mittelstand», insbesondere auch Familien mit Kindern (siehe Grafik).

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