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Eine Aktiengesellschaft soll Kanton Bern besser vermarkten

Jetzt ist klar, wie der bernische Regierungsrat das Tourismusmarketing im Kanton Bern stärken will: mit einer gemeinsamen Aktiengesellschaft der verschiedenen Destinationen und des Kantons.

Eine Aktiengesellschaft soll zusammen mit Schweiz Tourismus die Werbung für den Kanton Bern übernehmen: Touristen beim Berner Zeitglogge.
Eine Aktiengesellschaft soll zusammen mit Schweiz Tourismus die Werbung für den Kanton Bern übernehmen: Touristen beim Berner Zeitglogge.
zvg/Bern Tourismus

Das schlägt der Regierungsrat dem Grossen Rat vor. Dem Regierungsrat hatte Ende 2010 noch vorgeschwebt, dass der Kanton künftig selber mit Schweiz Tourismus eine Leistungsvereinbarung über die Grundwerbung abschliesst. Damit würden die gegenwärtig zehn Berner Tourismusdestinationen finanziell entlastet, hiess es damals.

In der Vernehmlassung äusserten aber die wenigsten der rund 80 Teilnehmer an diesem Vorschlag Freude. Der Kanton würde sich so zu stark und direkt ins operative Geschäft einmischen, wurde vielerorts kritisiert. Der Kanton solle günstige Rahmenbedingungen schaffen und alles andere den Fachpersonen in den Destinationen überlassen.

Der Regierungsrat hat nun die Konsequenzen gezogen und die Teilrevision des Tourismusentwicklungsgesetzes mit dieser Anpassung zuhanden des Kantonsparlaments verabschiedet. Das teilte er am Donnerstag mit. Es soll nun die geplante AG sein, welche mit Schweiz Tourismus die Grundwerbung für den Kanton vereinbart.

Es ist vorgesehen, dass der Grosse Rat noch in diesem Jahr über die Gesetzesrevision entscheidet.

Der Regierungsrat wiederholte am Donnerstag frühere Aussagen, wonach er beabsichtigt, die Beherbergungsabgabe zu erhöhen. Der aktuelle Betrag von 60 Rappen pro Übernachtung ist seit Jahren nicht verändert worden.

SDA/tan

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