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Fussgängerstreifen: Sanierung auf Schulwegen kommt voran

Rund 30 Prozent der Fussgängerstreifen, die im Kanton Bern auf Schulwegen liegen und bisher nicht sicher genug waren, sind inzwischen saniert. Bei weiteren rund 25 Prozent sind die Massnahmen in Arbeit.

Der Auslöser für das Sanierungsprogramm waren die vielen Unfälle, die sich im Herbst 2011 in der ganzen Schweiz auf Fussgängerstreifen ereigneten.
Der Auslöser für das Sanierungsprogramm waren die vielen Unfälle, die sich im Herbst 2011 in der ganzen Schweiz auf Fussgängerstreifen ereigneten.
Thomas Peter

Damit sei etwa die Hälfte der Arbeit erledigt, sagte Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer gemäss Redetext am Freitag vor den Medien. Die bernische Bau-, Verkehrs- und Energiedirektorin zog eine Zwischenbilanz zur Sanierung der Fussgängerstreifen auf den Kantonsstrassen.

Bei den restlichen rund 45 Prozent der zu sanierenden Zebrastreifen braucht es noch etwas Zeit, wie Egger-Jenzer mitteilte. Der Hauptgrund sei, dass in vielen Fällen ein sogenanntes Strassenplanverfahren durchzuführen sei, weil Dritte betroffen seien. Das ist etwa der Fall, wenn Land erworben werden muss.

Dabei ist für die Betroffenen der Einsprache- und der Beschwerdeweg offen, was sich auf den Fahrplan verzögernd auswirken kann. Für verschiedene Massnahmen braucht es Absprachen und Mitwirkungen, etwa wenn der Kanton die Signalisation anpassen oder Parkplätze umdisponieren will.

Unfälle als Auslöser

Der Auslöser für das Sanierungsprogramm waren die vielen Unfälle, die sich im Herbst 2011 in der ganzen Schweiz auf Fussgängerstreifen ereigneten. Im Kanton Bern waren es neun Erwachsene und Kinder, die damals auf Zebrastreifen ums Leben kamen.

Im Spätsommer 2012 überprüften Fachleute alle rund 3100 Fussgängerstreifen auf den bernischen Kantonsstrassen. Bei 676, also rund einem Fünftel, entdeckten die Experten Handlungsbedarf. Die häufigsten Probleme waren die schlechte Sicht auf die wartenden Fussgänger, die zu schmalen Mittelinseln oder die schlechte beziehungsweise fehlende Beleuchtung.

Priorität bei der anschliessenden Sanierung hatten dann die 506 Fussgängerstreifen auf Schulwegen. Auf diesen sollen bis Ende 2016 alle Massnahmen umgesetzt sein. Die Kosten belaufen sich voraussichtlich auf rund fünf Millionen Franken. Die 170 Fussgängerstreifen, die sich nicht auf Schulwegen befinden, aber auch Sicherheitsdefizite aufweisen, sollen anschliessend saniert werden.

SDA/sih

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