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Grosser Rat sagt vorerst Ja zu Palliativdiensten

Die spezialisierten mobilen Palliativdienste sollen laut dem Grossen Rat weiterhin vom Kanton unterstützt werden.

Eine Pflegefachfrau bereitet bei einer Patientin zu Hause die Infusion vor (Symbolbild).
Eine Pflegefachfrau bereitet bei einer Patientin zu Hause die Infusion vor (Symbolbild).
Markus Grunder

Der Grosse Rat hat sich am Dienstag einstimmig vorerst für die Weiterführung des Modellversuchs für eine ambulante Palliativ­versorgung im Kanton Bern ausgesprochen. Dieser sieht vor, im ganzen Kanton Strukturen aufzubauen, damit unheilbar kranke Menschen zu Hause oder im Pflegeheim sterben können statt im Spital.

Ohne spezialisierte mobile Palliativdienste ist dies vielfach nicht möglich. Derzeit gibt es solche Dienste erst in der Region Thun und im Berner Jura. Komplett über den Berg ist der Modellversuch aber noch nicht.

Denn ursprünglich wurde dieser im März von der Gesundheits- und Fürsorgedirektion vor dem Hintergrund des Sparpakets sistiert. In den 155 definierten Massnahmen findet sich die Streichung des 3,6-Millionen-Projekts jetzt zwar nicht. Trotzdem wird es als weitergehende Sparmöglichkeit aufgeführt.

Somit ist möglich, dass während der Debatte im November auf den Entscheid vom Dienstag zurückgekommen wird. Der Grosse Rat hat den SP-Vorstoss denn auch nur in der abgeschwächten Form eines Postulats überwiesen.

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