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Grosser Rat spricht 187 Millionen Franken für Strassenbau

Der Grosse Rat bewilligte einen Kredit von 187 Millionen Franken für Strassenarbeiten. Unter anderem soll die Sicherheit bei Fussgängertsreifen verbessert werden.

Der Kredit soll unter anderem auch der Sicherheit rund um Fussgängerstreifen zugute kommen.
Der Kredit soll unter anderem auch der Sicherheit rund um Fussgängerstreifen zugute kommen.
Keystone

Der bernische Grosse Rat hat dem kantonalen Investitionsrahmenkredit (IRK) Strasse 2018-2021 zugestimmt. Er gibt damit grünes Licht für Strassenbauarbeiten im Umfang von brutto rund 187 Millionen Franken.

Der neue IRK löst einen Kredit ab, der im September 2013 erstmals verabschiedet wurde und Ende Jahr ausläuft. Im Vergleich zum bisherigen IRK weist der neue Kredit um 80 Millionen Franken tiefere Ausgaben auf. Nach Abzug von Beiträgen des Bundes, der Gemeinden und Dritter rechnet der Kanton mit Nettoausgaben von rund 98 Millionen.

Der Kanton Bern unterscheidet bei Strassenbauvorhaben sechs Kategorien respektive «Schichten». Finanziert werden via IRK grundsätzlich Strassenbauprojekte zur Verbesserung der Sicherheit, Agglomerationsprojekte und letzte Lärmschutzprojekte. Nicht Teil des IRK sind Bauarbeiten zur Erhaltung der Substanz sowie Einzel-Neubauvorhaben mit über zwei Millionen Franken Kosten. Diese gelangen separat vor den Grossen Rat.

Massnahmen für sicheren Verkehr

Die kantonale Bau-, Verkehrs- und Energiedirektorin Barbara Egger-Jenzer sagte am Donnerstag im Rat, der neue IRK diene etwa der Finanzierung von Eingriffen bei Unfallschwerpunkten. Auch könnten damit auf dem Land nicht behindertengerechte Bushaltestellen angepasst werden und die Sicherheit von Fussgängerstreifen lasse sich verbessern.

Die FDP-Fraktion brachte einen Antrag durch, der verlangt, dass der Kanton Bern auf «unnötige Kreisel oder Strassenumgestaltungsmassnahmen» verzichtet. Der Rat nahm auch eine mit dem Investitionsrahmenkredit verbundene Aktualisierung des Strassennetzplans 2014-2019 zur Kenntnis.

SDA/nik

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