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Gutes Image dank Bescheidenheit und Freundlichkeit

Der Kanton Bern hat sich mit Eigenschaften wie Bescheidenheit und Freundlichkeit ein positives Image erworben, wie eine Studie ergab.

Nun erarbeitet er ein Soll-Profil, mit dem er seine Stärken klarer zum Ausdruck bringen will.

Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher stellte am Montag zusammen mit Professor Harley Krohmer vom Institut für Marketing und Unternehmensführung der Universität Bern die Imagestudie vor. Diese bescheinigt dem Kanton Bern gerade auch in der Wahrnehmung von aussen gute Noten.

Drei Viertel von 1577 befragten Personen äusserten sich positiv bis sehr positiv zum Image des Kantons. Sehr hohe Werte gab es für die Lebensqualität, die sympathische Bevölkerung mit ihrem heimeligen Dialekt und für Stadt und Landschaft als Feriengebiet.

Handlungsbedarf ergab sich aus der Umfrage für den Kanton Bern als Wirtschafts- und Industriestandort. Wenn es innovative Leistungen gebe, seien diese meist zu wenig bekannt. Bezeichnend die Meinung eines Zürcher Werbers über den Hang zum Understatememt: «Die Berner haben Angst vor ihren eigenen Stärken».

Gute Basis nutzen

Der Volkswirtschaftsdirektor ist froh über die guten Werte, auf denen sich aufbauen lasse. Die Profilbildung sei wichtig, denn die Standortkonkurrenz werde immer härter. Stärken wie «glaubwürdig», «zuverlässig» und «sicher» sollten besser wahrgenommen werden. Krohmer erwähnte auch die im Vergleich zu Zürich tiefere Fluktuationsrate.

Die Schärfung des Profils ist ein Teilprojekt der kantonalen Wachstumsstrategie, wie Rickenbacher betonte. Dazu gehört auch die Überarbeitung des 15-jährigen formalen Erscheinungsbildes des Kantons Bern. Es sei sehr wichtig, die Profilbildung «visuell zu unterstützen». Beim Bund habe man gesehen, dass sich dadurch auch Kosten sparen lassen.

Weiter konkretisieren will der Kanton in den kommenden Monaten die Teilprojekte Kommunikation und Dienstleistungsorientierung. Über deren Umsetzung will die Regierung im Lauf des nächsten Jahres beschliessen.

SDA

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