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Hunziker & Co.: Das sind die reichsten Berner

Die 300 reichsten Schweizer haben dieses Jahr kräftig zugelegt. Sie besitzen zusammen 589 Milliarden Franken. Im Kanton Bern wohnen 22 der 300 reichsten Schweizer.

Ernesto Bertarelli ist kein echter Berner, aber mit einem Vermögen von  12 - 13 Milliarden Franken der reichste.
Ernesto Bertarelli ist kein echter Berner, aber mit einem Vermögen von 12 - 13 Milliarden Franken der reichste.
Keystone
Hansjörg Wyss, der Synthes Gründer hat ein Vermögen von 12 - 13 Milliarden Franken und ist somit zweitreichster Berner.
Hansjörg Wyss, der Synthes Gründer hat ein Vermögen von 12 - 13 Milliarden Franken und ist somit zweitreichster Berner.
Beat Mathys
Dank Jobs.ch zählt  der Berner Thomas Sterchi heute zu den reichsten Schweizern. Er hat ein Vermögen von 100 - 150 Millionen Franken.
Dank Jobs.ch zählt der Berner Thomas Sterchi heute zu den reichsten Schweizern. Er hat ein Vermögen von 100 - 150 Millionen Franken.
Flurin Bertschinger/Ex-Press
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Vor allem die freundliche Börsenstimmung hat den reichsten Schweizern mehr Geld in die Kassen gespült. Ihr Gesamtvermögen stieg dieses Jahr um satte 25 auf 589 Milliarden Franken an. Das ist der höchste je gemessene Stand, wie das Wirtschaftsmagazin «Bilanz» in seinem jährlichen Vermögensrating festhält. Würden die 300 Reichsten ihr Geld als Weihnachtsgeschenke verteilen, erhielte jeder Einwohner der Schweiz 73'000 Franken.

Michelle Hunziker im Glück

Bei den Neuen unter den 300 reichsten Schweizern finden sich einige Prominente: Die Bernerin Michelle Hunziker war zwar bereits Multimillionärin. Doch die Heirat mit dem Modehaus-Miterben Tomaso Trussardi im Oktober hat sie in eine höhere Liga katapultiert. Auf ihrem Konto dürften nun 200 bis 250 Millionen Franken liegen. Auch der Zürcher Künstler Dieter Meier figuriert neu unter den Reichsten.

Er ist bekannt als Sprechsänger des Elektropop-Duos Yello. Daneben betreibt Meier eine Rinderfarm sowie ein Weingut in Argentinien und hält mehrere Beteiligungen. «Alleine aus dem Verkauf seines 15-Prozent-Anteils an der Uhrenmanufaktur Ulysse Nardin dürfte sein Kontostand um etwa 90 Millionen Franken angeschwollen sein», schreibt die «Bilanz».

Ebenfalls zu den Aufsteigern gehört der im Thurgau lebende Formel-1-Fahrer Sebastian Vettel. Sein Wechsel von Red-Bull-Racing zu Ferrari nächstes Jahr soll ihm 125 Millionen Euro Gage bringen.

Schliesslich hat es auch Antoine Hubert in den exklusiven Klub geschafft. Der Walliser ist Grossaktionär und operativer Chef der Aevis-Gruppe, welche diesen Frühling die Hotelgruppe Victoria-Jungfrau übernommen hat.

Chanel-Besitzer neu in Top Ten

Die Liste führt einmal mehr die Familie des Ikea-Gründers Ingvar Kamprad an mit einem geschätzten Vermögen von 43 Milliarden Franken. Zwar ist Ingvar Kamprad inzwischen aus dem Waadtland in seine Heimat Schweden zurückgekehrt, doch seine Söhne Peter, Jonas und Mathias, die den Möbelkonzern heute leiten, haben den roten Pass.

Unter den zehn reichsten Schweizern befinden sich auch zwei neue Namen. Dazu gehört derjenige von Charlene de Carvalho-Heineken, welche die Brauereigruppe Heineken besitzt. Das Vermögen der Wahlbündnerin ist um zwei Milliarden Franken gestiegen. Der Grund: Nach einem Übernahmeangebot des Konkurrenten SAB Miller schäumte der Heineken-Aktienkurs diesen Sommer auf.

Ebenfalls neu unter die zehn Reichsten schaffte es Gérard Wertheimer mit Wohnsitz in Genf. Ihm und seinem Bruder gehört das Luxuslabel Chanel. Laut dem Nachrichtendienst Bloomberg ist dessen Wert viel höher als bisher angenommen. Nicht mehr zu den Top Ten zählen der Investor Gennadi Timtschenko und Klaus-Michael Kühne, Hauptaktionär des Logistikgiganten Kühne+Nagel. Timtschenkos Geschäfte litten unter den US-Sanktionen wegen der Ukraine-Krise. Und Kühne konnte sein Vermögen zwar steigern, musste aber Rang 10 an den liechtensteinischen Fürsten abgeben.

Bei den Hayeks läuft es nicht

Im Kanton Bern wohnen 22 der 300 reichsten Schweizer. An der Spitze steht wie in den Vorjahren die Familie Bertarelli. Der zweifache Sieger der Segelregatta America’s Cup, Ernesto Bertarelli, ist zwar kein richtiger Berner, er wohnt aber den grössten Teil des Jahres in Gstaad. Seine Familie konnte ihr Vermögen um eine weitere Milliarde Franken steigern.

Grösster Absteiger in Bern ist die Familie Hayek: Der Gewinn ihres Uhrenkonzerns Swatch ging zurück, und die Aktie brach seit ihrem Höchststand um rund ein Viertel ein.

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