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Inselspital kämpft seit einem Jahr erfolglos gegen Super-Keim

Auch ein Jahr nach dem Ausbruch eines multiresistenten Bakteriums am Berner Inselspital gibt es keine Entwarnung. Die Anzahl infizierter Patienten ist mittlerweile auf 270 angestiegen.

Händedesinfektion als oberstes Gebot: Diese sollte vor und nach dem Patientenkontakt geschehen, sagt Jonas Marschall, Leiter Spitalhygiene.
Händedesinfektion als oberstes Gebot: Diese sollte vor und nach dem Patientenkontakt geschehen, sagt Jonas Marschall, Leiter Spitalhygiene.
Beat Mathys
Eine dunkle Verfärbung im Reagenzglas deutet auf VRE hin.
Eine dunkle Verfärbung im Reagenzglas deutet auf VRE hin.
Beat Mathys
Rote Warnblätter weisen auf die Präsenz des multiresistenten Keims hin.
Rote Warnblätter weisen auf die Präsenz des multiresistenten Keims hin.
Beat Mathys
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Eigentlich ist es egal, wo Jonas Marschall nachschauen geht. Beinahe auf jedem Stockwerk des Bettenhochhauses des Inselspitals trifft der Leiter Spitalhygiene momentan bei einigen Patientenzimmern auf rote Warnblätter. «Kontaktisolation» steht dort an der Türe. Und darunter: «Händedesinfektion. Besucher melden sich bitte beim Pflegepersonal».

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