Zum Hauptinhalt springen

Kanton will dichtere Takte und längere Züge

Taktverdichtungen auf stark belasteten Linien, Zusatzzüge in Spitzenzeiten, längere Zugkompositionen und neue Haltestellen: Diese Massnahmen wünscht sich der Kanton Bern im Regionalverkehr.

Der Kanton wünscht sich Zusatzzüge in Stosszeiten zwischen Lattrigen und Biel und auf der S-Bahn-Linie S1 zwischen Bern und Thun.
Der Kanton wünscht sich Zusatzzüge in Stosszeiten zwischen Lattrigen und Biel und auf der S-Bahn-Linie S1 zwischen Bern und Thun.
Patric Spahni

Die sechs Planungsregionen der Schweiz haben dem Bund am Freitag mitgeteilt, wie sie sich das Angebot im Regionalverkehr in den Jahren 2025 bis 2030 vorstellen. Der Kanton Bern hat seine Vorschläge über die Planungsregionen West- und Nordwestschweiz sowie Zentralschweiz eingebracht.

Bei der S-Bahn wünscht sich der Kanton Taktverdichtungen, wie aus einem Communiqué der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion hervorgeht. Zum Beispiel soll die S-Bahn-Linie 6 zwischen Bern und Niederscherli künftig im Viertelstundentakt verkehren.

Die Tramlinie 6 soll zwischen Gümligen-Siloah und Bern-Fischermätteli alle 7,5 Minuten fahren. Zusatzzüge in Stosszeiten wünscht sich der Kanton zwischen Lattrigen und Biel und auf der S-Bahn-Linie S1 zwischen Bern und Thun.

Mehr Fernverkehr ins Oberland

Ausgeprägte Kapazitätsengpässe erwartet der Kanton zwischen Bern und dem Oberland. Die Intercity-Züge in Richtung Interlaken und Brig sollen künftig im Halbstundentakt verkehren. Der IC nach Brig soll stündlich in Frutigen halten.

Die Regioexpress-Züge ins Oberland (Lötschberger) sollen zudem verlängert werden, und die Regioexpress-Züge im Simmental sollen zwischen Spiez und Zweisimmen inskünftig durchgehend im Stundentakt fahren.

Auch die Fernverkehrszüge zwischen Biel und Basel sowie Biel und Olten via Oensingen sollen nach den Wünschen des Kantons Bern durchgehend im Halbstundentakt fahren. Auf den Linien Bern-Neuenburg und Bern-Langnau sollen in den Spitzenzeiten Zusatzzüge eingesetzt werden.

Längere Kompositionen

Mit der Beschaffung längerer Zugkompositionen will der Kanton Bern die Transportkapazitäten auf stark belasteten Linien ausbauen. Zudem sollen sieben neue Haltestellen für eine bessere Erschliessung sorgen: Kleinwabern, Köniz Waldegg, Thun Nord, Wilderswil-Flugplatz, St-Imier La Clef, Bévilard und Villeret. Dort soll die heutige Haltestelle verschoben werden.

SDA/sih

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch